Bildquelle: Getty Images
Ich liebe es, Qualität zu kaufen FTSE 250 Wachstumsaktien, wenn sie günstig sind. Ich kann enorme Renditen erzielen, wenn ihre Gewinne steigen und die Aktienkurse in die Höhe schnellen. Diese Kursgewinne können sogar noch größer ausfallen, wenn sie von einer niedrigen Basis ausgehen.
Welche Schnäppchenaktien haben heute meine Aufmerksamkeit erregt? Grainger (LSE:GRAU) Und Ibstock (LSE:IBST) sind mir beide aufgefallen, da jedes einen oder mehrere Tiefpunkte aufweist:
Als begeisterter Einkommensinvestor habe ich auch darüber nachgedacht Dividendenrenditen jedes Unternehmens. Und eine dieser Top-Aktien weist eine Rendite auf, die weit über dem FTSE 250-Durchschnitt von 3,3 % liegt. Werfen wir einen Blick darauf.
Zu billig, um es zu verpassen?
Der Aktienkurs von Grainger ist seit Beginn des Nahostkonflikts stark gefallen. Warum? Da steigende Ölpreise die Inflation anheizen, ist es möglich, dass die Zinssätze angehoben werden, was sich auf den Vermögenswert und die Erträge der Immobilienaktien auswirkt.
Aber sind diese Befürchtungen übertrieben? Ich denke schon, wenn man bedenkt, wie günstig die Aktien von Grainger heute sind. Das erwartete Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) ist auf 5,8 und das KGV zum Wachstum (PEG) auf 0,7 gesunken.
Auch das KGV des Real Estate Investment Trust (REIT) ist auf 0,6 gesunken. Wie beim PEG deutet jeder Wert unter 1 darauf hin, dass die Aktie unter Wert gehandelt wird.
Schließlich ist die Dividendenrendite von Grainger auf 5,9 % gestiegen. Nach den REIT-Regeln müssen mindestens 90 % des jährlichen Mietgewinns als Dividende ausgeschüttet werden.
Alles in allem halte ich Grainger für eine Top-Aktie, die man in unsicheren Zeiten in Betracht ziehen sollte. Und vor allem angesichts dieser Tiefstbewertung. Die Konzentration auf den stabilen Wohnimmobilienmarkt dürfte dazu beitragen, alle Stürme zu überstehen. Schließlich brauchen wir alle ein Dach über dem Kopf.
Längerfristig gesehen verfügt Grainger über ein außergewöhnliches Ertragspotenzial, da das Unternehmen sein Portfolio kontinuierlich ausbaut. Das Unternehmen verfügt heute über mehr als 11.000 Wohnungen und verfügt über eine große Entwicklungspipeline, um diese Zahl um fast die Hälfte zu erhöhen. Ich denke, der Wert könnte mit der Zeit steigen.
Bitte beachten Sie, dass die steuerliche Behandlung von den individuellen Umständen jedes Kunden abhängt und sich in Zukunft ändern kann. Der Inhalt dieses Artikels dient ausschließlich Informationszwecken. Es handelt sich dabei weder um eine Steuerberatung, noch handelt es sich um eine solche. Es liegt in der Verantwortung der Leser, ihre eigene Due-Diligence-Prüfung durchzuführen und professionellen Rat einzuholen, bevor sie Anlageentscheidungen treffen.
Ein weiteres FTSE 250-Schnäppchen
Der Ziegelhersteller Ibstock ist möglicherweise noch stärker vom Iran-Krieg betroffen als Grainger. Wie so?
Steigende Zinssätze drohen, die fragile Wirtschaft des Immobilienmarktes zu entgleisen. Darüber hinaus ist die Ziegelherstellung ein äußerst energieintensiver Prozess, wodurch diese FTSE 250-Aktie anfällig für explodierende Energiepreise ist.
Könnten diese Drohungen nun jedoch in den Aktienkurs von Ibstock einfließen? Ich glaube schon. Tatsächlich denke ich darüber nach, mehr Aktien des Unternehmens zu meinen bestehenden Beständen hinzuzufügen, da die Aktien derzeit so günstig sind.
Das Forward-PEG-Verhältnis von Ibstock liegt nur einen Bruchteil über 0, was auf einen hervorragenden Wert schließen lässt. Sein KGV liegt mit 0,9 ebenfalls unter dem Wertmaßstab von 1.
Als Investor ertrage ich gerne kurzfristige Schmerzen im Austausch für erhebliche langfristige Gewinne. Und die potenziellen Renditen, die ich hier erwarte, sind äußerst attraktiv. Die Nachfrage nach Ziegeln könnte stark ansteigen, da die wachsende Bevölkerung Großbritanniens einen Wohnungsbauboom auslöst. Regierungsstudien deuten darauf hin, dass nach Jahren der Unterversorgung jedes Jahr bis zu 300.000 neue Wohnungen benötigt werden.
Ibstock ist besonders gut aufgestellt, um diese Chance zu nutzen. Es ist der größte Ziegelhersteller Großbritanniens und deckt etwa 40 % des Marktangebots ab.

