Investing.com ist laut Erik Woodring, Analyst bei Morgan Stanley, ein „taktischer Long-Investor in Richtung Gewinn“, der die bevorstehenden Ergebnisse des iPhone-Herstellers als ein Clearing-Ereignis vor einem saisonal starken Anstieg der Aktie ansieht.
Woodring erwartet gegenüber den Konsensschätzungen für den Umsatz und den Gewinn pro Aktie im Märzquartal ein leichtes Plus von 1 bis 2 %, wobei Lieferengpässe weitere Zuwächse begrenzen.
Für das Juni-Quartal liegt Morgan Stanley 5 % über den Umsatzschätzungen von Street, aber 170 Basispunkte unter den Konsens-Bruttomargen und kommt zu einer entsprechenden EPS-Prognose von 1,74 US-Dollar. Die Bank sieht dieses Ergebnis besser als befürchtet.
Es wird erwartet, dass steigende Speicherkosten die Margen unter Druck setzen werden, aber Morgan Stanley sagte, dass die anhaltende Stärke der iPhone-, Mac- und Serviceumsätze diesen Gegenwind mehr als ausgleichen dürfte.
Über die kurzfristigen Zahlen hinaus sieht die Bank mehrere Katalysatoren, die die Aktie bis zum Jahresende stützen werden, darunter Lieferkettenkontrollen, die auf Aktiengewinne hinweisen, Apples weltweite Entwicklerkonferenz am 8. Juni, bei der die Erwartungen niedrig sind, aber eine sinnvolle Neugestaltung von Siri für Stimmungsauftrieb sorgen könnte, und die Einführung eines faltbaren iPhones im Herbst.
Auch Morgan Stanley bezeichnete die Generierung von freiem Cashflow durch Apple vor dem Hintergrund steigender Investitionsausgaben bei großen Technologieunternehmen als relativ positiv.
Die Bankzinsen Apfel bei Übergewichtung mit einem Kursziel von 315 US-Dollar, basierend auf einem EPS von 9,76 US-Dollar für das Geschäftsjahr 2027, etwa 5 % über dem Street-Konsens.
„Wir sehen einen Weg auf 300 US-Dollar für Apple-Aktien im September dieses Jahres, angetrieben durch eine bescheidene Steigerung der Bewertungszahlen und robustere positive EPS-Revisionen“, schrieb Woodring.

