Immobilieninvestor Grant Cardone positioniert sein Cardone Capital, um das Traditionelle herauszufordern Real Estate Investment Trust (REIT) Sektor durch die direkte Integration von Bitcoin in große Mehrfamiliengeschäfte. Mit ungefähr 5 Milliarden US-Dollar Beim verwalteten Immobilienvermögen von etwa 15.000 Einheiten behauptet Cardone, dass der Hybridansatz höhere Renditen liefern und gleichzeitig neue Investoren für Bitcoin gewinnen kann.
In einem aktuellen Interview beim Konsens 2026legte Cardone seine Strategie zur Störung des mehrere Billionen Dollar schweren Realestate Investment Trust-Sektors vor, auch bekannt als REITs, Unternehmen, die einkommensschaffende Immobilien besitzen, betreiben oder finanzieren. Sie wurden 1960 nach US-amerikanischem Recht gegründet und müssen mindestens 90 % des steuerpflichtigen Einkommens als Dividende an die Aktionäre ausschütten, um Anlegern Liquidität und Renditen ohne direkten Immobilienbesitz zu bieten. Laut Cardone kontrollieren börsennotierte REITs und die breitere Branche US-Immobilienvermögen im Wert von 4,3 bis 4,5 Billionen US-Dollar.
Cardone hob während seines Consensus Miami 2026-Auftritts ein zentrales strukturelles Hindernis hervor: Traditionelle REITs wie Camden, AvalonBay und andere „können Bitcoin niemals in ihrer Bilanz behalten.“ Diese Einschränkung, die in den Regeln der Branche aus den 1960er-Jahren wurzelt, die sich auf Immobilienvermögen und -einkommen konzentrierten, führt zu einer „Störung“ auf dem Markt, einer Wettbewerbsöffnung, wie er es nennt.
Cardones Bitcoin-Ursprungs- und Hybridstrategie
Cardone begegnete Bitcoin zum ersten Mal, als er 115 BTC für einen Vortrag in Las Vegas erhielt, den er noch immer innehat. Seitdem hat er daraus ein Hybridmodell bei Cardone Capital weiterentwickelt. Anstatt Immobilien auf der Blockchain zu tokenisieren, erwirbt das Unternehmen Mehrfamilienhäuser von institutioneller Qualität mit positivem Cashflow zu erheblichen Preisnachlässen und koppelt sie mit Bitcoin in einer speziellen LLC.
In einem prominenten Beispiel kaufte Cardone Capital eine Immobilie mit 366 Wohneinheiten 101 Via Mizner in Boca Raton von einem mit Blackstone verbundenen Kreditgeber für 235 Millionen US-Dollar in bar. Die Immobilie, die als unersetzlich beschrieben wird und einen Wiederbeschaffungswert von etwa 400 Millionen US-Dollar hat, wurde mit etwa 100 Millionen US-Dollar in Bitcoin kombiniert, wodurch ein Investitionsvehikel von insgesamt etwa 335 Millionen US-Dollar entstand.
Unter Wiederbeschaffungskosten versteht man die Kosten für den heutigen Bau einer vergleichbaren Immobilie. Cardone strebt den Handel mit Vermögenswerten mit erheblichen Abschlägen gegenüber dieser Benchmark an. Anstatt einfach den Immobilienrabatt zu erfassen, stellt das Unternehmen Bitcoin bereit, um „diese in die Rabattlücke zu stopfen“ und die Gesamtkostenbasis der Immobilie zu erhöhen. Beim Boca-Deal führt diese Struktur laut Cardone zu einer Steuerabschreibung in Höhe von 50 Millionen US-Dollar.
Gewerbeimmobilien dieser Art sollten für einen stabilen Cashflow sorgen. Cardone geht davon aus, dass die Boca-Immobilie eine Rendite von 4 % pro Jahr erzielen wird, zusätzlich zu Abschreibungsvorteilen und regelmäßigen Refinanzierungsmöglichkeiten alle 7–10 Jahre. Bitcoin bietet Aufwärtspotenzial und Liquiditätseigenschaften. Er erklärte: „Wir glauben, dass ich durch die Kombination von Immobilien und Bitcoin und mit der Zeit … am Ende eine Rendite zwischen 22 und 32 % für eine Anlageklasse erzielen werde, die langweilig, beständig und veraltet ist.“ Der Anlagehorizont von Immobilien dieser Art erstreckt sich oft über Jahrzehnte, eine langfristige Denkweise, die Bitcoin genügend Zeit gibt, über seine kurzfristige Volatilität hinaus zu wachsen.
Dieses Vehikel wiederum macht Bitcoin auf risikokontrollierte und neuartige Weise neuen Anlegern zugänglich. Laut Cardone hatten Berichten zufolge etwa 80 % der Anleger des Boca-Fonds zuvor kein Bitcoin-Exposure, was mit Cardones Ziel übereinstimmt, „Menschen in Bitcoin einzubinden, die kein Bitcoin-Exposure hatten“.
Immobilien sind natürlich ein kompliziertes Geschäft mit bekannten Kompromissen wie langen Haltedauern, die für institutionelle Immobilien typisch sind, und Ausführungsrisiken bei der Skalierung der Einzelhandelsbeteiligung über Crowdfunding. Cardone sagt, er habe Roadshows mit Banken absolviert, bevorzuge jedoch direkte Spendenaktionen an den Verbraucher, um sein Publikum zu mobilisieren.
Störungspotenzial
Cardone gibt an, rund eine Milliarde US-Dollar an Immobilien angesammelt zu haben 2.000 gemeldete Bitcoinkumuliert in den letzten 17 Monaten, mit derzeit sechs Vertragsabschlüssen. Sein Ziel ist es, den REIT-Sektor zu revolutionieren, und weist darauf hin, dass selbst die Eroberung von 5–10 % des Marktes erheblichen Wert schaffen könnte. Zu den Plänen gehört ein möglicher Börsengang der Hybridstruktur, der sich auf seine rund 20 Millionen Online-Follower und etwa 20.000 aktuelle Investoren stützt.
Dieser Ansatz baut auf Die früheren Bitcoin-Aktivitäten von Cardone Capitaleinschließlich Käufen bei Marktrückgängen und Cashflow-gestützter Akkumulation.
Cardone betrachtet das aktuelle Umfeld als „die beste Zeit in der Geschichte der Welt, um Geld zu verdienen“, mit Bitcoin als Nutznießer. „Die Menschen müssen irgendwo leben. Sie können nicht in Ihrem Bitcoin-Konto leben“, sagte er und unterstrich damit den anhaltenden Bedarf an realen Vermögenswerten neben digitalen.
Dieses Hybridmodell stellt einen wichtigen Versuch dar, traditionelle Immobilien mit Bitcoin-Treasury-Strategien zu verbinden und so den Zugang und die Rendite für Anleger zu erweitern. Weitere Entwicklungen werden von der Ausführung, den Marktzyklen und regulatorischen Überlegungen für solche Strukturen abhängen.

