Die Kryptopreise standen in letzter Zeit unter Druck, besonders hart traf es XRP. Am Dienstag fiel der Token unter die wichtige 1,4-Dollar-Marke, was die allgemeine vorsichtige Stimmung auf dem Markt verstärkte.
Dennoch verweisen einige Analysten auf eine ganz andere Art von Erzählung – eine, die auf Liquiditätsdaten und Szenariomodellen in der Kette und nicht auf kurzfristigen Preisprognosen basiert.
Wovon das 18.000-Dollar-XRP-Szenario abhängt
Ein vom Kryptoanalysten Bull Winkle hervorgehobener Forscher hat mit a zusammengearbeitet Live-Bewertungstool das Echtzeitmetriken direkt aus dem XRP-Ledger (XRPL) abruft.
Die Idee hinter dem Tool ist unkompliziert: Es sammelt liquiditätsbezogene Daten in der Kette und führt diese Informationen dann durch eine Reihe szenariobasierter Preisberechnungen durch. Anstatt ein erwartetes Ergebnis darzustellen, legt das Modell mehrere Pfade fest, die jeweils an einen bestimmten Anwendungsfall und eine definierte maximale Transaktionsgröße gebunden sind.
Laut Winkle PostDas Tool erstellt fünf separate Szenarien mit jeweils unterschiedlichen Annahmen darüber, wie und in welchem Umfang XRP verwendet werden könnte.
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In einem der auffälligsten Szenarios wird XRP zum dominierenden globalen Bridge-Asset. In diesem Fall verknüpft das Modell die Bewertung mit einem „Höchstpreis“ von 50 Milliarden US-Dollar. Wichtig ist, dass diese Ebene nicht als Vorhersage dessen dient, was passieren wird; es wird als eine Bedingung beschrieben, die erfüllt sein müsste.
Die zentrale Behauptung des Modells besteht darin, dass ein Preis von rund 18.000 US-Dollar mathematisch gerechtfertigt ist, wenn XRP den erforderlichen Volumenschwellenwert erreicht, der mit dieser Bridge-Asset-Rolle verbunden ist.
Anders ausgedrückt: Das Szenario wird nicht als zeitliche Schätzung verkauft, sondern als logisches Ergebnis dargestellt, das nur dann eintreten kann, wenn dieser spezifische Nutzungsumfang eintritt.
Institutionelle Akzeptanz ist der Schlüssel
Das Tool umfasst auch ein kurzfristiges Szenario, das laut Winkle für die aktuellen Bedingungen am relevantesten ist. Dieser Fall konzentriert sich auf kleine und mittlere Unternehmen (KMU) und Überweisungskorridore mit einem Spitzenticket von 100 Millionen US-Dollar.
Für dieses Szenario berechnet das Modell einen erforderlichen XRP-Preis von 16 $. Winkles Interpretation ist, dass dieser Teil des Modells bereits durch die aktuelle Preisrealität „bestätigt“ wird – was bedeutet, dass die durch das Szenario implizierte Marktdynamik nicht rein hypothetisch ist.
Daher sticht der kurzfristige Streit nicht dadurch heraus, dass er eine bestimmte Zahl garantiert, sondern weil er offenbar eher mit dem übereinstimmt, was bereits vor Ort geschieht.
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Über den kurzfristigen Ausblick hinaus umfasst das Modell auch ein mittleres Szenario, das sich auf Unternehmens-Treasury- und regionale Bankströme konzentriert. Hier schlägt das Tool vor, dass der erforderliche XRP-Preis irgendwo zwischen 138 und 690 US-Dollar liegen könnte, je nachdem, wie sich die zugrunde liegenden Annahmen über die institutionelle Nutzung auswirken.
In Winkles Sichtweise beginnt die institutionelle Übernahme hier, echte Auswirkungen auf den Preis zu haben. Die Bandbreite ist groß, aber die Richtung der These ist klar: Je mehr Liquidität und Nutzung über größere Finanzkanäle zunehmen, desto höher werden die XRP-Bewertungsergebnisse.
Ausgewähltes Bild von OpenArt, Diagramm von TradingView.com

