Bildquelle: Aston Martin
Sehr teure Autos an reiche Leute zu verkaufen, mag nach einem lukrativen Geschäft klingen. Aber Aston Martin Lagonda (LSE: AML) scheint nicht gut zu funktionieren. Der Aktienkurs von Aston Martin war eine langfristige Katastrophe und verlor 99% seines Wertes seit seinem Börsengang im Jahr 2018.
Aber wie sieht es in jüngerer Zeit aus?
Wie wäre es jemandem ergangen, ein paar Aston-Martin-Aktien zu kaufen, die zu Beginn dieses Jahres für ein paar Cent verkauft wurden?
Anhaltende Zerstörung des Shareholder Value
Die Antwort lautet: furchtbar.
Der Aktienkurs von Aston Martin begann das Jahr nicht nur im Penny-Bereich – er ist immer noch da.
Die Aktie hat in diesem Jahr bisher 23 % ihres Wertes verloren. Also jemand, der 15.000 Pfund in das investiert hat Luxusautohersteller Zu Beginn des Jahres 2026 würde er nun auf einem Papierverlust von 3.450 £ sitzen.
Als dauerhaft defizitäres Unternehmen hat Aston Martin seit Börsennotierung keinen Cent Dividende gezahlt. Jemand, der vor weniger als sechs Monaten 15.000 Pfund in das Unternehmen gesteckt hat, würde nun auf einem Papierverlust in Tausenderhöhe sitzen, da er bisher kein Einkommen erzielt hat.
Angesichts der negativen Cashflows und der hohen Schulden von Aston Martin wäre ich überrascht, wenn das Unternehmen bald (oder vielleicht sogar jemals) eine Dividende zahlen würde.
Einige wertvolle Lektionen
Ich finde diese Situation in mehrfacher Hinsicht lehrreich.
Es unterstreicht die Bedeutung von ein Portfolio diversifiziert halten. Bisher ist in diesem Jahr die FTSE 250 Index (in dem Aston Martin ein Mitglied ist) ist flach.
Allein die Investition von 15.000 Pfund zu Beginn des Jahres in Aston Martin hätte einen großen Papierverlust bedeutet. Aber würde man dieses Geld stattdessen insgesamt in den Index stecken, würde sein Papierwert jetzt etwas über 15.000 £ liegen – und es hätte einige Dividenden gegeben.
Was ist ein Papierverlustgenau?
Besitzt jemand Aktien, deren Wert sinkt, sitzt er auf einem Papierverlust. Aber das führt (wenn überhaupt) zu einem tatsächlichen Verlust, bis sie verkauft werden.
Das kann für einen Anleger eine unangenehme Situation sein – in der Hoffnung auf eine Erholung oder sogar einen Gewinn festhalten oder seine Verluste begrenzen und verkaufen?
Ist das jetzt eine Chance?
Die Richtung, in die sich der Aktienkurs von Aston Martin bewegt, deutet darauf hin, dass Anleger derzeit eher verkaufen als kaufen möchten.
Zu den positiven Punkten im Investitionsfall gehörten bereits im Januar der ikonische Charakter der Marke, die umfassende technische Expertise und die Aussichten der Marke Walhalla Supercar-Programm.
Das bleibt wahr.
Valhalla hat dazu beigetragen, das Unternehmen voranzutreiben Bruttogewinnmargen im ersten Quartal dieses Jahres. Eine stärkere Fokussierung auf die Kosten könnte auch zur Verbesserung der Rentabilität beitragen. Das Unternehmen konnte im ersten Quartal seinen operativen Verlust gegenüber dem Vorjahr deutlich reduzieren – und auch seinen Nettoverlust.
Dennoch sind die Verluste beträchtlich und die Nettoverschuldung von 1,5 Milliarden Pfund entspricht fast dem Dreifachen der Marktkapitalisierung. Diese Finanzen machen mir als Investor Angst.
Ich sehe das Risiko, dass Aston Martin, wenn es ihm nicht gelingt, den Cashflow positiv zu gestalten, die Aktionäre noch weiter verwässern wird, um mehr Mittel aufzubringen, was den Aktienkurs möglicherweise noch weiter nach unten drücken wird.
Ich werde das nicht mit einem Bargepole anfassen.

