- ILO-Arbeitslosenquote im Mai 4,9 % gegenüber erwarteten 5,0 %
- Vorher 4,9 %
- Beschäftigungsänderung im Mai um 147.000 gegenüber erwarteten 80.000
- Vor 100.000
- Durchschnittlicher Wochenverdienst im Mai +4,3 % gegenüber erwarteten +4,5 % in 3 Monaten/Jahr
- Vorher +4,4 %
- Durchschnittlicher Wochenverdienst im Mai (ohne Bonus) +3,4 % gegenüber erwarteten +3,4 % in 3 Monaten/Jahr
- Vorher +3,4 %
- Die Gehaltsabrechnungen im Juni ändern sich um -4.000
- Vorherige 2k; überarbeitet auf 3k
Zur Erinnerung: Die Zahlen hier basieren immer noch auf der Arbeitskräfteerhebung (LFS), bei der es Probleme mit der Datenqualität gibt Der Umfrageübergang verzögert sich. Und das bleibt der wichtigste Vorbehalt, den ONS diesen Monat in seinem Arbeitsmarktbericht anbringt.
Die Hauptschätzung deutet darauf hin, dass die Arbeitslosenquote im Vereinigten Königreich im Mai stabil bei 4,9 % bleibt. Bisher ist die Zahl in diesem Jahr um 0,2 % gestiegen, wobei die Nichterwerbsquote im Vereinigten Königreich seit Jahresbeginn schätzungsweise um 0,1 % auf 20,9 % gesunken ist.
Dies deckt sich mit der Zahl der Beschäftigten, die im Juni erneut zurückging und in diesem Jahr bislang um 71.000 (0,2 %) zurückging.
Alles in allem deutet dies immer noch auf eine gewisse Abschwächung am britischen Arbeitsmarkt hin, diese ist jedoch nicht ganz so ausgeprägt, dass die Bank of England (BoE) unmittelbare Befürchtungen rechtfertigen würde.
Darüber hinaus weist das Lohnwachstum weiterhin eine leichte Divergenz auf. Die Gesamtgehälter bleiben über 4 %, die regulären Löhne bleiben jedoch nach dem anhaltenden Rückgang seit Januar bei 3,4 %. Was das reale Lohnwachstum betrifft, so ist der Gesamtlohn von einem Tiefstand von 0,6 % in den drei Monaten bis Februar wieder auf 1,1 % gestiegen. Unterdessen bleiben die regulären Löhne mit nur 0,3 % gedämpft.
Das deutet also immer noch auf gemischte Entwicklungen in Bezug auf den Preisdruck hin – was nun mit einem Wiederanstieg der Energiepreise angesichts des wieder aufflammenden Konflikts zwischen den USA und dem Iran in Kauf genommen werden muss.

