Zusammenfassung
- Unbestätigte Social-Media-Gerüchte über einen erneuten Angriff auf den Iran führten zu einem kurzen Anstieg des Ölpreises und einem Rückgang der Lagerbestände, was sich jedoch schnell umkehrte, als die Berichte nicht bestätigt wurden
- Der USD stieg leicht an, da die Nachrichten aus dem Nahen Osten ruhig waren
- Die Aktienmärkte im asiatisch-pazifischen Raum schlossen überwiegend im Minus, obwohl die Wall Street positiv schloss
- Südkoreas BIP lag im ersten Quartal deutlich über den Prognosen, was auf einen Anstieg der Halbleiterexporte im Zusammenhang mit der KI-Nachfrage zurückzuführen ist
- Australische Flash-PMIs verbesserten sich; Das verarbeitende Gewerbe in Japan erholte sich, während der Dienstleistungssektor leicht nachgab
Die Märkte im gesamten asiatisch-pazifischen Raum verliefen weitgehend ruhig, wenn auch nicht ohne einen Moment der Dramatik. Gerüchte, die in den sozialen Medien kursierten, deuteten darauf hin, dass ein neuer Angriff auf den Iran im Gange sei, was eine heftige, aber kurzlebige Reaktion auslöste, wobei die Energiepreise in die Höhe schnellten und Aktien zurückgingen, bevor sie sich stabilisierten, da die Berichte keine offizielle Bestätigung erhielten. Die Episode war eine Erinnerung daran, wie schnell unbestätigte Informationen die Märkte im aktuellen Umfeld bewegen können, in dem die geopolitischen Nerven nahe an der Oberfläche bleiben.
Abseits des Trubels fand der US-Dollar während der Sitzung einen bescheidenen Halt. Es gab keine neuen Entwicklungen aus dem Nahen Osten.
Die regionalen Aktienmärkte hatten Mühe, den konstruktiven Vorsprung der Wall Street über Nacht weiter auszubauen, und waren überwiegend im Minus, da Vorsicht herrschte. Die positive Übergabe aus den USA reichte nicht aus, um die Stimmung zu ändern.
An der Datenfront lieferte Südkorea das bemerkenswerteste Ergebnis der Sitzung, wobei das Wachstum im ersten Quartal deutlich über den Erwartungen lag. Die starke Auslandsnachfrage nach seinen Technologieexporten, insbesondere nach Halbleitern, war der Haupttreiber und spiegelte den anhaltenden weltweiten Bedarf an KI-bezogener Hardware wider. Das Ergebnis deutete jedoch darauf hin, dass die Wirtschaft weiterhin von der externen Nachfrage abhängig ist.
Die Werte des Einkaufsmanagerindex (April, vorläufig) aus Australien fielen besser aus als im Vorzeitraum. In Japan verbesserte sich die Fabrikaktivität, während der Dienstleistungssektor etwas an Boden verlor.

