- Wenn die kurzfristigen Erwartungen steigen, ist das alarmierend und die Fed muss möglicherweise Maßnahmen ergreifen
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Die Fed kann auf keinen Fall zur kleinen Bilanz von 2008 zurückkehren
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Die Fed möchte ein großzügiges Reservesystem betreiben
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Möchte nicht auf ein knappes Reservesystem umsteigen
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Hat nicht mit Warsh über die Politik gesprochen
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Angesichts der jüngsten Daten ist es verrückt, in naher Zukunft über Zinssenkungen zu sprechen
Waller ist ein äußerst einflussreiches Mitglied des Gouverneursrats der Federal Reserve. Er wurde von Präsident Trump nominiert und im Jahr 2020 bestätigt. Seine Amtszeit endet im Jahr 2030. Er ist in makroökonomischen Kreisen weithin für seinen ausgeprägten akademischen Hintergrund und seinen historisch pragmatischen, datengesteuerten Ansatz in der Geldpolitik bekannt. Sein Pragmatismus tendiert nun zur aggressiven Seite.
Waller fügt hinzu:
- Ich bin fest davon überzeugt, dass die Zentralbank unabhängig sein muss.
Die Kommentare erfolgen im Vorfeld der Vereidigung des neuen Fed-Vorsitzenden Kevin Warsh, bei der auch Präsident Trump eine Rede halten soll. Warshs Nominierung durch Trump wurde von vielen als gemäßigter im Vergleich zu anderen potenziellen Kandidaten angesehen, insbesondere angesichts der Präferenz der Regierung für niedrigere Zinssätze. Während seiner Zeit im Fed-Vorstand galt Warsh jedoch oft als pragmatischer und tendierte zeitweise zur restriktiven Seite, wenn es um Inflations- und Finanzstabilitätsbedenken ging. Wie bei allen Fed-Beamten dürfte sein politischer Kurs letztendlich stark von der Wirtschaftsrichtung, den Inflationstrends und den Arbeitsmarktbedingungen abhängen.
Blick auf die Aktien, die vor der Vereidigung stehen:
- Der Dow ist um 0,62 % gestiegen und entfernt sich weiter von der 50.000-Marke. Der Preis liegt bei 50.612
- S&P ist um 41 Punkte oder 0,55 % auf 7486 gestiegen. Ein Rekordschluss würde bei 7501,25 liegen. Der Höchststand erreichte 7499,46
- Nasdaq ist um 174 Punkte oder 0,66 % auf 26467 gestiegen. Der höchste Schlusskurs liegt bei 26635
Auf dem US-Schuldenmarkt:
- Die 2-Jahres-Rendite liegt bei 4,131 %, ein Plus von 4,5 Basispunkten
- Die 10-Jahres-Rendite liegt bei 4,579 %, ein Rückgang um -0,4 Basispunkte

