Michael Saylor, Vorstandsvorsitzender von Strategy, sagte, dass Bitcoin keinen Einsatz, keine Inflation oder keine protokollbasierte Rendite benötige, um Renditen für Anleger zu erzielen.
Zusammenfassung
- Saylor sagt, dass Bitcoin keinen Einsatz, keine Inflation oder keine Rendite im Ethereum-Stil benötigt, um Investoren direkt zu belohnen.
- Sein Digital Asset Stack ordnet Bitcoin den Kredit-, Geld-, Rendite- und Aktienprodukten für Anleger nach.
- Der jüngste Bitcoin-Kauf von Strategy zeigt, dass Treasury-Produkte weiterhin eine zentrale Rolle im Kapitalmarktmodell von Saylor spielen.
Seine Kommentare kamen in einem Beitrag auf X vom 16. Juni, in dem er einen fünfschichtigen Digital Asset Stack skizzierte, der auf Bitcoin basiert. „Bitcoin muss nicht eingesetzt werden“, sagte Saylor.
Er sagte auch, dass Bitcoin keine Inflation oder Änderungen seines Basisprotokolls benötige. Der Kommentar grenzt Bitcoin von Netzwerken wie Ethereum ab, bei denen das Abstecken Teil des Protokolldesigns ist.
Saylor beschrieben Bitcoin ist „reines digitales Kapital“, dessen Erträge durch Finanzprodukte oberhalb des Vermögenswerts und nicht innerhalb des Netzwerks selbst erzielt werden. Seiner Ansicht nach sollte Bitcoin knapp, neutral und unverändert bleiben, während die Kapitalmärkte darauf aufbauende Instrumente entwickeln.
Michael Saylor stellt Bitcoin-Guthaben über BTC
Das Framework von Michael Saylor platziert Bitcoin auf der Basisebene. Darüber sitzen digitaler Kredit, digitales Geld, digitale Rendite und digitales Eigenkapital. Die Struktur behandelt BTC als Sicherheit für Produkte, die unterschiedliche Anlegerbedürfnisse bedienen können.
Bei diesem Modell bleibt Bitcoin das Reservevermögen. Kredit- und Aktienprodukte weisen dann unterschiedliche Risiko- und Renditeniveaus auf. Saylor sagte, der Ertrag könne durch die Gestaltung der Kapitalstruktur erzielt werden, nicht durch die Hinzufügung neuer Angebote oder die Änderung der Bitcoin-Regeln.
„Der Digital Asset Stack schwächt die Kernprinzipien von Bitcoin nicht“, sagte Michael Saylor.
Dieser Satz steht im Mittelpunkt seiner Argumentation. Er präsentiert Bitcoin-gebundene Produkte als eine Möglichkeit, den Zugang zu erweitern, ohne Bitcoin in ein weiteres ertragsbringendes Protokoll zu verwandeln.
Strategieprodukte prägen die Argumentation
Saylor verwies auf Wertpapiere im Strategiestil als Beispiele dafür, wie Bitcoin-gebundene Kredite funktionieren können. Vorzugsaktienprodukte wie STRC liegen über Stammaktien und bieten Anlegern eine andere Art des Engagements in Bitcoin-gestützten Finanzierungen.
In dieser Struktur trägt Bitcoin den Basiswert, Aktien absorbieren mehr Preisrisiken und Kreditprodukte können stabilere Renditen bieten. Saylor sagte, dass das Risiko dieser Instrumente je nach Liquidität, Stress und Anlegernachfrage variieren kann.
„Der wichtige Punkt ist nicht, dass digitale Kredite immer eine feste Volatilitätszahl haben. Das ist nicht der Fall“, sagte Saylor.
Sein Kommentar zeigt, dass er Bitcoin-Kredite nicht als risikofrei darstellt. Stattdessen betrachtet er es als eine separate Ebene mit einem anderen Risiko als der direkte Besitz von BTC.
Die Bemerkungen stehen auch im Zusammenhang mit seinen jüngsten Kommentaren zu Bitcoin-Finanzkennzahlen. Wie zuvor gemeldetLaut Michael Saylor misst CEBE BPS das Bitcoin-Engagement nach vorrangigen Forderungen wie Schulden und Vorzugsaktien. Diese Kennzahl hilft Anlegern zu beurteilen, wie stark Bitcoin nach der Zählung der Verpflichtungen noch an Stammaktien gebunden ist.
Jüngste Käufe behalten das Treasury-Modell im Fokus
Strategy bleibt der größte öffentliche Bitcoin-Inhaber. Wie gestern berichtete, hat das Unternehmen kaufte 1.587 BTC für etwa 100 Millionen US-Dollar, was seinen Gesamtbestand auf 846.842 BTC erhöht. Der Kauf erfolgte nach einem früheren 32 BTC-Verkauf warf Fragen zum Treasury-Ansatz des Unternehmens auf.
Saylor hat argumentiert, dass kleine Bitcoin-Verkäufe in ein breiteres Kapitalmodell passen können. Er sagte zuvor, ein Bitcoin-Verkauf vor Jahresende sei „nicht unwahrscheinlich“, sagte aber auch, dass Modelle, die nur auf Aktien, Krediten oder Bitcoin-Verkäufen basieren, unterdurchschnittlich abschneiden könnten.
Sein jüngster Beitrag gibt diesem Ansatz eine klarere Struktur. Bitcoin bleibt an der Basis. Darüber liegen Kredit- und Aktienprodukte. Erträge stammen aus der Treasury-Verwaltung, der Bilanzgestaltung und dem Marktzugang.
Die Debatte konzentriert sich nun darauf, ob dieses Modell über verschiedene Marktzyklen hinweg funktionieren kann. Befürworter sehen darin eine Möglichkeit, Bitcoin zu einer Kapitalmarktbasis zu machen. Kritiker konzentrieren sich möglicherweise auf Schulden, Vorzugsdividenden und das Risiko, dass Bitcoin-Preisschwankungen die Struktur unter Druck setzen können.

