Geoff Yu von BNY betont, dass die Aktienpositionierung in Schwellenländern (EM) stark auf Südkorea und Taiwan ausgerichtet ist, während die Allokationen in den übrigen Schwellenländern historisch niedrig sind. Chinas Schwäche und schlechte EM-Daten haben bereits dazu geführt, dass die Bewertungen eine Desinflation und ein schwaches Wachstum einpreisen. Yu argumentiert, dass die Aufnahme eines EM-Engagements vor einer Erholung ein attraktiveres Risiko-Ertrags-Profil bietet, als die aktuelle Positionierung vermuten lässt.
Die EM-Positionierung verzerrte sich auf die Chipleader
„Die Abkehr von EM-Chipführern wird zu einem wichtigeren Allokationsthema. Halbleiterbezogene Aktien in Südkorea fielen über Nacht erneut stark, während taiwanesische Mitbewerber ebenfalls Schwierigkeiten hatten, von soliden Gewinnen zu profitieren. Es gibt jetzt erheblichen Spielraum für Konvergenz in Bezug auf die absolute Positionierung.“
„Unsere Positionierungsdaten, die die Vermögensbestände im Verhältnis zu den gesamten globalen Aktienbeständen messen, zeigen, dass die Aktienallokationen der Schwellenländer durch Südkorea und Taiwan stark verzerrt werden. Ohne diese beiden Märkte liegt der Aktienanteil der Schwellenländer an der globalen Positionierung bei knapp über 4 % – dem niedrigsten Stand seit drei Jahren und einem Rückgang um fast ein Fünftel in diesem Zeitraum.“
„Die Daten in China und einem Großteil der Schwellenländer sind nach wie vor dürftig, aber die Positionierung und Bewertungen scheinen bereits eine starke Desinflation, ein schwaches Wachstum und eine begrenzte Gewinndynamik widerzuspiegeln. Eine Erhöhung des Engagements vor der Erholung bietet daher ein besseres Risiko-Ertrags-Profil, unabhängig davon, ob der Katalysator von einer zyklischen Verbesserung oder einem Konjunkturimpuls kommt.“
„Unter dem Strich impliziert die Marktpositionierung, dass es in den Schwellenländern außerhalb der Chips kein Gewinnwachstum gibt. Das sieht zu pessimistisch aus, wenn sich irgendwelche Erholungsimpulse abzeichnen.“
(Dieser Artikel wurde mit Hilfe eines Tools für künstliche Intelligenz erstellt und von einem Redakteur überprüft. Erfahren Sie mehr.)

