- Vorher +0,3 %
- Kern-VPI +0,3 % im Jahresvergleich
- Vorher +0,4 %
Auch wenn der Preisdruck in den kommenden Monaten zunehmen dürfte, hat die Schweizer Wirtschaft nun das Gefühl, über einen gewissen Puffer zu verfügen, mit dem sie arbeiten kann. Aber im Großen und Ganzen ist es nicht gerade eine gute Sache, wenn der Schweizer Franken weiterhin auf einem höheren Niveau verharrt. Dies wird wiederum dazu beitragen, den Preisdruck zu dämpfen.
Die Auswirkungen höherer Energiepreise werden irgendwann spürbar sein, aber eine stärkere Währung wird dazu beitragen, dies etwas abzufedern. Die eigentliche Angst der SNB besteht darin, was passiert, wenn der Konflikt endet und Zweitrundeneffekte nicht mehr so offensichtlich sind. Es wird wieder ans Reißbrett gehen und sich mit einer starken Währung auseinandersetzen müssen, während es gleichzeitig mit den Fesseln einer weiteren Lockerung der Geldpolitik zu kämpfen hat.
Zumindest können sie vorerst vermeiden, erneut unkonventionelle politische Methoden wie Negativzinsen ausprobieren zu müssen. Aber für die Schweiz hat es immer das Gefühl, dass wir dieses Thema in der Zukunft unweigerlich noch einmal aufgreifen werden.

