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Laut einem hochrangigen Regierungsbeamten, der mit den Beratungen vertraut ist, hat Trump während eines fast zweistündigen Treffens im Situation Room des Weißen Hauses keine endgültige Entscheidung über ein Memorandum of Understanding (MoU) mit Iran getroffen.
Das Treffen fand statt, nachdem Trump öffentlich angedeutet hatte, dass ein großer Durchbruch mit Teheran unmittelbar bevorstehen könnte, und dabei dargelegt hatte, was er als Elemente einer möglichen Vereinbarung über die Straße von Hormus, Irans Nuklearaktivitäten und umfassendere regionale Sicherheitsvereinbarungen bezeichnete.
Trotz der langwierigen Diskussion unter hochrangigen nationalen Sicherheits- und Außenpolitikbeamten sei jedoch keine endgültige Genehmigung für ein neues Abkommen erteilt worden, sagte der Beamte.
Laut dem Regierungsbeamten, der anonym blieb, um interne Diskussionen zu besprechen, geht das Weiße Haus davon aus, dass sich die Verhandlungen einem kritischen Stadium nähern und dass eine Einigung in greifbare Nähe gerückt sein könnte. Dennoch bleiben mehrere wichtige Fragen ungelöst und verhindern weiterhin eine endgültige Lösung.
Zu den wichtigsten offenen Punkten gehört die Frage der eingefrorenen iranischen Vermögenswerte.
Die Frage, ob, wann und unter welchen Bedingungen im Ausland gehaltene iranische Gelder freigegeben werden würden, hat sich als eines der Haupthindernisse in der Endphase der Verhandlungen herausgestellt. Iranische Beamte haben wiederholt darauf hingewiesen, dass der Zugang zu blockierten Vermögenswerten und umfassendere Sanktionserleichterungen wesentliche Bestandteile jeder Vereinbarung sind, während US-Beamte die politischen und strategischen Auswirkungen der Freigabe von Geldern an Teheran diskutiert haben.
Die Einschätzung der Regierung steht im Gegensatz zu einigen jüngsten öffentlichen Äußerungen Trumps, die darauf hinwiesen, dass man sich weitgehend auf einen Rahmen geeinigt hatte und nur noch letzte Verfahrensschritte übrig blieben. Aus dem Bericht des Beamten geht hervor, dass zwar erhebliche Fortschritte erzielt wurden, die Verhandlungsführer jedoch noch nicht alle verbleibenden Differenzen überbrückt haben.
Die Enthüllung erfolgt auch inmitten widersprüchlicher öffentlicher Botschaften aus Washington und Teheran. Iranische Beamte beharrten darauf, dass kein endgültiges Abkommen geschlossen worden sei, und betonten, dass sich die aktuellen Diskussionen weiterhin in erster Linie auf die Beendigung des Konflikts und nicht auf die Aushandlung langfristiger Atomabkommen konzentrieren.
Gleichzeitig haben beide Seiten signalisiert, dass die diplomatischen Bemühungen in den letzten Wochen intensiviert wurden, was die Erwartung weckte, dass es irgendwann zu einer umfassenderen Verständigung kommen könnte. Berichten zufolge arbeiten die Verhandlungsführer an Fragen der regionalen Sicherheit, des Seezugangs in der Straße von Hormus, Sanktionen, eingefrorener Vermögenswerte und der Reihenfolge der Verpflichtungen beider Regierungen.
Während das Weiße Haus weiterhin optimistisch ist, dass eine Einigung naht, sagte der hochrangige Beamte, dass die Verhandlungen noch nicht den Punkt erreicht hätten, an dem Trump bereit sei, einen endgültigen Deal zu unterzeichnen. Bis die verbleibenden Streitigkeiten, insbesondere über iranische Gelder, gelöst sind, bleibt die Aussicht auf ein umfassendes Abkommen zwischen den USA und Iran ungewiss.
Die jüngsten Entwicklungen deuten darauf hin, dass die Diplomatie zwischen Washington und Teheran möglicherweise in ihre entscheidende Phase eintritt. Beide Seiten scheinen einer Einigung näher zu sein als jemals zuvor in den letzten Monaten, sind sich jedoch in mehreren Fragen immer noch uneinig, die darüber entscheiden könnten, ob letztendlich eine endgültige Einigung erzielt wird.

