Der NFIB Small Business Optimism Index fiel im Mai um 0,6 Punkte auf 95,3 und blieb damit unter seinem 52-Jahres-Durchschnitt von 98,0. Der Unsicherheitsindex stieg seit April um 3 Punkte auf 91 und liegt damit weiterhin deutlich über seinem historischen Durchschnitt von 68.
Wie im monatlichen Beschäftigungsbericht der NFIB berichtet, blieb der NFIB-Beschäftigungsindex für Kleinunternehmen im Wesentlichen unverändert und erreichte im Mai 100,3. Der aktuelle Wert liegt unter dem Durchschnitt von 101,2 im Jahr 2025, aber immer noch leicht über dem historischen Durchschnitt von 100,0. Im Mai meldeten saisonbereinigt 29 % der Kleinunternehmer offene Stellen, die sie im Mai nicht besetzen konnten. Das sind 5 Punkte weniger als im April und markiert den niedrigsten Stand seit Mai 2020.
„Die Ausgaben für KI-Investitionen haben zu einer gewissen Aufregung in der Wirtschaft beigetragen“, sagte NFIB-Chefökonom Bill Dunkelberg. „Trotz der Begeisterung für KI ist das Gesamtbild geteilt. Immer mehr Kleinunternehmer kämpfen mit erheblichen und unvorhersehbaren Anstiegen der Kraftstoffpreise, die für Kleinunternehmen im Vergleich zu ihren größeren Konzernkonkurrenten schwieriger an ihre Kunden weiterzugeben sind.“

