Investing.com – fiel am Donnerstag um 3,3 % auf 108,50 HK$, nachdem chinesische Medienberichte besagten, dass das Unternehmen wegen Vorwürfen falscher Werbung einer behördlichen Prüfung ausgesetzt sei.
Der chinesische CCTV-Sender sagte, die Marktaufsichtsbehörde in Peking habe eine Vorladung angeordnet JD wegen Vorwürfen falscher Werbung.
Die Hongkonger Aktien von JD weiteten ihre Verluste aus, nachdem sie über Nacht aufgrund anhaltender regulatorischer Gegenwinde aus Europa und eines sich verschlechternden makroökonomischen Umfelds gefallen waren. Die Hauptwolke, die über den Aktien hängt, bleibt die eingehende Untersuchung der Europäischen Kommission im Rahmen der EU-Verordnung über ausländische Subventionen zur geplanten Übernahme von , der deutschen Muttergesellschaft von MediaMarkt und Saturn, durch JD.com im Wert von 2,2 Milliarden Euro (ca. 2,6 Milliarden US-Dollar). Die Aufsichtsbehörden haben vorläufige Bedenken geäußert, dass staatlich geförderte Finanzierungen, Steueranreize und Zuschüsse Chinas JD.com möglicherweise einen unfairen Vorteil im Bieterverfahren verschafft haben könnten, wobei eine endgültige Entscheidung erst am 2. Oktober 2026 erwartet wird.
Das breitere Marktumfeld brachte keine Entspannung, da die Märkte in Hongkong aufgrund einer negativen Nachtsitzung an der Wall Street einbrachen. Chinesische ADRs und Internet-Commerce-Namen standen in diesem Umfeld im Großen und Ganzen unter zusätzlichem Verkaufsdruck, da die wichtigsten Konkurrenten von JD.com – darunter PDD Holdings und Alibaba – unter ähnlicher geopolitischer und regulatorischer Kontrolle stehen.
Insgesamt führten eine verschärfte behördliche Kontrolle, ein durch den nachlassenden Rückenwind der Subventionen getrübter Gewinnausblick und ein starker Ausverkauf auf dem breiten Markt heute zu einem Zusammentreffen negativer Kräfte.
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