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Ein zweites Einkommen ist mehr als nur ein bisschen Geld für das Wochenende. Es kann Ihnen helfen, einen Notfallfonds aufzubauen, steigende Rechnungen zu decken oder die Einzahlung einer Hausfinanzierung zu beschleunigen.
Die Investition in Aktien mit Dividendenausschüttung ist eine einfache und beliebte Möglichkeit, zusätzliches Geld zu verdienen, ohne einen zweiten Job anzunehmen.
Für Briten ist eine Stocks and Shares ISA eine der intelligentesten Investitionsmöglichkeiten, da alle hier erzielten Gewinne einkommenssteuerfrei sind. Im Laufe der Zeit kann dieser Steuerschutz einen spürbaren Unterschied machen, insbesondere wenn das Einkommen steigt.
Bitte beachten Sie, dass die steuerliche Behandlung von den individuellen Umständen jedes Kunden abhängt und sich in Zukunft ändern kann. Der Inhalt dieses Artikels dient ausschließlich Informationszwecken. Es handelt sich dabei weder um eine Steuerberatung, noch handelt es sich um eine solche. Es liegt in der Verantwortung der Leser, ihre eigene Due-Diligence-Prüfung durchzuführen und professionellen Rat einzuholen, bevor sie Anlageentscheidungen treffen.
Was braucht es also, um 100 £ pro Woche zu verdienen?
Mathezeit
Hundert Pfund pro Woche sind 5.200 Pfund pro Jahr. Wenn ein Anleger eine Dividendenrendite von 6–7 % anstrebt, ist die Rechnung ziemlich einfach:
- Bei 6 % wäre eine Investition von etwa 86.700 £ erforderlich.
- Bei 7 % liegt es eher bei 74.300 £.
Teilen Sie die Differenz auf, und ein realistisches Ziel liegt bei 75.000 bis 85.000 £. Das hört sich vielleicht nach viel an, kann aber im Laufe der Zeit aufgebaut werden.
Der FTSE 100 hat im letzten Jahrzehnt eine jährliche Gesamtrendite von etwa 9,5 % erzielt (mit reinvestierten Dividenden). Wenn dieser Durchschnitt anhält, würde es bei einer Investition von 400 £ pro Monat etwa 10 Jahre dauern.
Es mag kontraintuitiv klingen, Geld auszugeben, um Geld zu verdienen, aber wenn es erst einmal vorhanden ist, kann es sich schnell amortisieren. Außerdem verfügen Sie am Ende über ein solides Sparguthaben für den Ruhestand.
Welche Aktien?
Natürlich ist die Aktienauswahl wichtig. Der Londoner Börse ist voller hochwertiger Dividendenaktien, aber die größten Gewinner sind häufig globale Unternehmen und nicht auf Großbritannien fokussierte Namen.
Eine langfristige Outperformance resultiert in der Regel aus skalierbaren Modellen wie Daten und Software oder aus einem rechtzeitigen Engagement in zyklischen Sektoren wie Rohstoffen und Verteidigung.
Ein gutes Beispiel ist ein globales Informationsdienstleistungsunternehmen Experian (LSE: EXPN). Dieses Jahr war hart, aber zwischen 2015 und 2025 wurde eine Gesamtrendite von über 310 % erzielt – durchschnittlich etwa 15 % pro Jahr. Das ist dem breiteren Markt weit voraus.
Betrachtet man die jüngsten Ergebnisse, bleibt das Wachstum trotz der Befürchtungen hinsichtlich der KI-Risiken stabil. Der Umsatz ist im hohen einstelligen Bereich gestiegen, unterstützt durch die starke Nachfrage nach Kreditdaten und -analysen, insbesondere in Nordamerika.
Was ist der Haken?
Obwohl die Margen und die Cash-Generierung von Experian solide sind, zahlt das Unternehmen nur eine bescheidene Dividende mit einer Rendite von etwa 1–2 %. Nach der 10-jährigen Wachstumsphase müsste ein Anleger also stärker in Aktien mit höherer Rendite investieren.
Auch die Bewertung ist ein Problem. Die Aktien werden mit einem Aufschlag gehandelt Kurs-Gewinn-Verhältnis Verhältnis im Vergleich zum FTSE Durchschnitt. Das spiegelt die Qualität wider, lässt aber weniger Spielraum für Fehler.
Wenn sich die Kreditvergabe an Verbraucher verlangsamt oder regulatorische Änderungen die Gewinne beeinträchtigen, könnte der Aktienkurs einen Einbruch erleiden.
Ist es also eine Überlegung wert?
Für langfristige Anleger zeigt Experian, wie die Kombination von stetigem Wachstum und steigenden Dividenden die Erträge im Laufe der Zeit steigern kann.
Angesichts der allgemein positiven Analystenstimmung halte ich es für eine Überlegung wert. Viele Broker bewerten die Aktie als „Kaufen“ oder „Halten“, wobei die Prognosen auf ein anhaltendes Gewinnwachstum hinweisen.
Es ist zwar nicht der ertragreichste, aber es zeigt einen wichtigen Punkt: Beim Aufbau eines wöchentlichen Einkommens von 100 £ geht es nicht nur um die Jagd nach Erträgen. Um dorthin zu gelangen, ist eine Mischung aus Einkommensbeteiligungen und hochwertigen, wachstumsorientierten Unternehmen erforderlich.

