Wichtigste Erkenntnisse:
- Die britische Fertigungsproduktion steigt so schnell wie seit September 2024 nicht mehr
- Das Produktionswachstum beschleunigt sich
- Die Auftragseingänge steigen langsamer
Kommentar:
Rob Dobson, Direktor bei S&P Global Market Intelligence:
„Das verarbeitende Gewerbe im Vereinigten Königreich beendete das zweite Quartal des Jahres positiv, wobei die Produktion so schnell wuchs wie seit September 2024 nicht mehr.“
„Die Aufrechterhaltung des Aufschwungs wird immer wichtiger. Hersteller profitieren derzeit von der strategischen Bevorratung ihrer Kunden, da sie sich vor Unterbrechungen der Lieferkette und erwarteten Preissteigerungen schützen. Ein Rückgang der Wachstumsrate bei der Aufnahme neuer Aufträge deutet darauf hin, dass dieser Aufschwung bereits nachzulassen beginnt.“
„Auch der Optimismus der Hersteller für das kommende Jahr bleibt verhalten, viele sind besorgt über geopolitische Spannungen und unsicher über den künftigen Kurs der Regierungspolitik.“
„An der Preisfront gab es gemischte Nachrichten. Obwohl die Inflation der Inputkosten hoch blieb, da stark angespannte Lieferketten zu Rohstoffknappheit und höheren Lieferantengebühren führten, hat der jüngste Rückgang der Energiepreise dazu beigetragen, die Gesamtinflation zu senken, was zu einer ebenfalls willkommenen Verlangsamung des Anstiegs der Fabrikverkaufspreise führte.“

