Die Bitcoin-Erwartungen der Wall Street haben einen weiteren Schlag erlitten. Citi hat sein 12-Monats-Bitcoin-Ziel von 112.000 US-Dollar auf 82.000 US-Dollar gesenkt, was auf eine schwächere Anlegerneigung hindeutet, negativ ETF-Flüsseund ein langsamerer regulatorischer Hintergrund in den Vereinigten Staaten.
Der Schritt ist nicht nur eine weitere Prognoserevision. Es zeigt, wie viel vom Institutionellen Bitcoin Diese These hängt immer noch von einem Input ab: ob Spot-ETFs weiterhin frisches Kapital anziehen können.
Weitere Informationen finden Sie im offiziellen Reuters Plattform.
TL;DR
Citi senkte sein Bitcoin-Ziel auf 82.000 US-Dollar und senkte es Äther prognostiziert auf 2.240 $. Berichten zufolge reduzierte die Bank außerdem ihre angenommenen Netto-ETF-Zuflüsse in den nächsten 12 Monaten auf Null, verglichen mit einer vorherigen Erwartung von 10 Milliarden US-Dollar. Das ist die eigentliche Schlagzeile für die Kryptomärkte.
Über Preisziele lässt sich leicht streiten. Flussannahmen sind schwerer zu ignorieren.
Die Ära der Bitcoin-ETF-Einführung bescherte dem Markt eine klare institutionelle Nachfragegeschichte. Eine Zeit lang trug diese Geschichte zu höheren Preisen und einem stärkeren Vertrauen bei. Wenn die Flüsse jedoch negativ werden, funktioniert die gleiche Struktur umgekehrt. Analysten setzen ihre Kursziele nicht einfach herab, weil BTC gefallen ist. Sie setzen sie herab, weil sich das Nachfragemodell hinter dem Preisziel geändert hat.
Das ist es, was die Überarbeitung der Citi widerspiegelt.
Das ETF-Angebot wird neu bewertet
Die entscheidende Frage ist nicht, ob Bitcoin immer noch über dem Ziel von Citi gehandelt werden kann. Es kann. Krypto-Preisziele sind niemals Garantien. Der wichtigere Punkt ist, dass einer der am weitesten verbreiteten Nachfragekanäle des Marktes weniger zuverlässig geworden ist.
ETF-Flüsse wurden als Brücke zwischen traditionellen Portfolios und dem Bitcoin-Engagement betrachtet. Wenn diese Ströme schwächer werden, muss sich der Markt stärker auf die Nachfrage nach einheimischen Kryptowährungen, Käufer von Unternehmensanleihen und langfristige Inhaber stützen.
Das kann immer noch reichen. Aber es macht den Weg volatiler.
Die Kürzung von Citi erfolgt auch zu einem Zeitpunkt, an dem Treasury-Unternehmen für digitale Vermögenswerte genauer unter die Lupe genommen werden. Wenn Anleger befürchten, dass Käufer von Staatsanleihen zu Verkäufern werden könnten, schwächt sich das Vertrauen des Marktes in die institutionelle Akkumulation weiter ab. Das bedeutet nicht, dass eine Welle von Zwangsverkäufen unvermeidlich ist, aber es erhöht die Vorsicht.
Warum dies für Bitcoin-Händler wichtig ist
Für Händler ist die Botschaft einfach: Bitcoin braucht einen neuen Katalysator oder eine Reparatur der ETF-Ströme.
Ein stärkerer makroökonomischer Hintergrund könnte hilfreich sein. Das Gleiche gilt für eine klarere US-Gesetzgebung für digitale Vermögenswerte, eine Rückkehr der ETF-Zuflüsse oder eine erneute Anhäufung langfristiger Anleger. Ohne eine davon könnte es für den Markt schwierig werden, wieder die gleiche Dynamik aufzubauen, die er hatte, als die Spot-ETF-Nachfrage vorherrschte.
Das macht das Citi-Ziel von 82.000 US-Dollar in absoluten Zahlen nicht pessimistisch. Es liegt immer noch über den aktuellen Preisen. Aber es ist eine deutliche Herabstufung gegenüber der früheren Einschätzung und zeigt, dass die institutionellen Erwartungen zurückgesetzt werden.
Bitcoin hat schon viele Prognosesenkungen überstanden. Die Frage ist nun, ob der ETF-Markt aufhören kann, der Grund dafür zu sein, dass Analysten ihre Zahlen senken, und stattdessen der Grund sein kann, warum sie sie wieder erhöhen.
Dieser Bericht basiert auf Informationen aus den von Reuters und Citi veröffentlichten Marktprognosen.
Dieser Artikel wurde vom News Desk verfasst und bearbeitet von Samuel Rae.

