Der Dollar gab im Großen und Ganzen nach, aber Goldman Sachs sagt, dass Japans Haushaltsaussichten nach der Wahl die Aufwärtsrisiken des USD/JPY aufrechterhalten, da die Volatilität und das Interventionsrisiko zunehmen dürften.
Zusammenfassung:
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Der US-Dollar gab insgesamt nach, aber Analysten gehen davon aus, dass der Wahlausgang in Japan die Aufwärtsrisiken für USD/JPY durch höhere Erwartungen an die Staatsausgaben verstärkt.
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Goldman Sachs geht davon aus, dass die implizite Volatilität im USD/JPY wieder ansteigt, da fiskalische und politische Risiken wieder in den Fokus rücken.
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Analysten von Goldman sehen Spielraum für eine Bewegung des USD/JPY in Richtung der Marke von 160 und möglicherweise darüber hinaus.
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Auf diesen Niveaus dürfte das Risiko japanischer Währungsinterventionen erheblich steigen.
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Es wird erwartet, dass die Märkte hinsichtlich des Interventionsrisikos vorsichtig handeln werden, obwohl Analysten warnen, dass die Zurückhaltung wahrscheinlich nicht auf unbestimmte Zeit anhalten wird.
Der US-Dollar schwächte sich am Montag im globalen Handel leicht ab, aber Analysten argumentieren, dass der Wahlausgang in Japan letztendlich den Aufwärtsdruck auf den Dollar gegenüber dem Yen verstärken könnte, da die Erwartungen an höhere Staatsausgaben steigen.
Laut Analysten von Goldman Sachs dürfte die Aussicht auf einen expansiveren fiskalpolitischen Kurs in Japan den Yen eher belasten als stützen (siehe oben). Hierund jede Menge mehr Hier). Es wird davon ausgegangen, dass höhere Staatsausgaben den strukturellen Renditenachteil Japans verstärken und die Kapitalabflüsse verstärken, insbesondere wenn die Geldpolitik akkommodierend bleibt.
Goldman geht davon aus, dass die implizite Volatilität im USD/JPY nach der jüngsten Flaute wieder zunehmen wird, da sich die Anleger wieder auf die Wechselwirkung zwischen Finanzpolitik, Renditeunterschieden und politischem Risiko konzentrieren werden. Strategen argumentieren, dass sich der Markt wieder einem Niveau nähert, bei dem die Währungsstabilität zu einem politischen Anliegen wird.
In diesem Zusammenhang sieht Goldman Spielraum für eine Bewegung des USD/JPY in Richtung der 160-Marke und möglicherweise sogar darüber hinaus. Eine nachhaltige Bewegung in diese Zone würde das Risiko einer offiziellen Intervention wieder in den Vordergrund der Handelsüberlegungen rücken.
Analysten warnen jedoch davor, dass die Androhung einer Intervention die Yen-Schwäche wahrscheinlich nicht vollständig stoppen wird. Stattdessen führt es in der Regel zu einer vorsichtigeren Positionierung und einer geringeren Risikobereitschaft auf kurze Sicht, was die Dynamik eher verlangsamt als umkehrt. Die Geschichte zeigt, dass diese Vorsicht nur dann so lange anhalten kann, wenn die zugrunde liegenden makroökonomischen Kräfte weiterhin einen schwächeren Yen bevorzugen.
Da Japans Haushaltsentwicklung nach der Wahl nun stärker im Fokus steht und die US-Renditen immer noch einen erheblichen Aufschlag gegenüber inländischen Alternativen bieten, argumentiert Goldman, dass das Gleichgewicht der Risiken weiterhin in Richtung einer weiteren Abwertung des Yen tendiert. Infolgedessen wird mit einem Anstieg der Volatilität gerechnet, wobei die Märkte wahrscheinlich höhere Niveaus testen werden, gleichzeitig aber auf die Möglichkeit eines offiziellen Widerstands achten.

