Ueda behält seine Tendenz zur Straffung bei und kündigt weitere Zinserhöhungen an, wenn die Aussichten sich bestätigen.
Zusammenfassung:
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Ueda bekräftigt seine Tendenz zur bedingten Straffung
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Die Zinsen werden steigen, wenn sich die Aussichten verwirklichen
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Die zugrunde liegende Inflation liegt immer noch unter 2 %
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Richtlinie zur Verhinderung von Überschreitungen
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BoJ sagt, nicht „hinter der Kurve“
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Es wird erwartet, dass sich die Inflation wieder beschleunigt
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Keine Änderung der Prognosen für Januar
Der Gouverneur der Bank of Japan, Kazuo Ueda, bekräftigte die Straffungsneigung der Zentralbank und signalisierte, dass weitere Zinserhöhungen wahrscheinlich bleiben, wenn neue Daten das Vertrauen in die Wirtschafts- und Inflationsprognosen der Bank stärken.
In von Yomiuri berichteten Kommentaren sagte Ueda, dass die „grundlegende Haltung“ der BoJ darin bestehe, die Zinssätze weiter anzuheben, wenn die Wahrscheinlichkeit, dass ihre Wachstums- und Preisprognosen eintreten, steigt. Während die zugrunde liegende Inflation das Ziel von 2 % noch nicht vollständig erreicht hat, wird die Politik darauf ausgerichtet sein, sicherzustellen, dass sie sich nachhaltig diesem Niveau annähert, ohne dauerhaft darüber hinauszuschießen.
Ueda fügte hinzu, dass die Bank nicht glaube, dass sie bei der Bewältigung des Risikos einer übermäßigen Inflation im Rückstand sei, und sagte, dass es seit Januar keine Änderung am prognostizierten Zeitpunkt für die Erreichung des Preisziels gegeben habe. Er geht davon aus, dass sich die Inflation nach der aktuellen Abschwächung wieder beschleunigen wird.
Wichtig ist, dass Ueda auf Aufwärtsrisiken hingewiesen hat. Wenn das Ergebnis der Lohnverhandlungen im Frühjahr besser ausfällt als erwartet und die Unternehmen höhere Arbeitskosten schneller auf die Preise umlegen, könnte das Inflationsziel von 2 % früher als derzeit prognostiziert erreicht werden – eine Bemerkung, die eher restriktiv ist.
Mit Blick auf die Zukunft stellte Ueda fest, dass die Tankan-Umfrage im April zwar ein wichtiger Input sein werde, die BoJ jedoch mehrere Umfragen durchführe und nicht auf die Tankan-Veröffentlichung warten müsse, um über ausreichende Daten zu verfügen. Da für März und April politische Sitzungen geplant seien, sagte er, die Bank werde alle verfügbaren Informationen prüfen und eine Entscheidung treffen und damit auf die wachsenden Marktspekulationen reagieren, dass eine Zinserhöhung bereits im April erfolgen könnte.
Er sagte auch, dass es seit Januar keine Änderungen am prognostizierten Zeitpunkt für die Erreichung des Preisziels gegeben habe und dass die Inflation nach der aktuellen Verlangsamung voraussichtlich wieder anziehen werde.
Zusammenfassend deuten die Kommentare darauf hin, dass die BoJ im Modus einer allmählichen Straffung bleibt und weitere Zinserhöhungen von der Bestätigung abhängen, dass sich die zugrunde liegende Inflationsdynamik nachhaltig in Richtung Ziel festigt.

