Lloyd Chan, leitender Währungsanalyst bei MUFG, betont, dass eine Eskalation der Spannungen zwischen den USA und dem Iran einen Ölpreisschock auslösen könnte, der die globale Inflation ankurbeln und Asiens Netto-Ölimporteure schädigen könnte. Er weist darauf hin, dass während des Russland-Ukraine-Krieges KRW, INR, PHP und THB eine unterdurchschnittliche Leistung erbrachten, während MYR und CNY besser abschnitten. Insgesamt dürften asiatische Devisen von weiteren US-Zinssenkungen profitieren, sofern sich keine Ölrisiken materialisieren.
Ölschock droht den asiatischen Währungen
„Ein Scheitern der Diplomatie, das zu einem anhaltenden Nahostkonflikt eskaliert, würde das Risiko eines Ölpreisschocks erhöhen, den globalen Inflationsdruck erneut entfachen und die Handelsbedingungen für Asiens Nettoölimporteure verschlechtern.“
„Aus der Perspektive der asiatischen Devisenmärkte deutet die Geschichte darauf hin, dass ein Ölpreisschock wahrscheinlich eine breite regionale Schwäche auslösen würde, allerdings mit deutlicher Differenzierung.“
„Während der ersten beiden Wochen des Russland-Ukraine-Krieges im Jahr 2022 entwickelten sich Währungen wie KRW, INR, PHP und THB unterdurchschnittlich, was ihre Sensibilität gegenüber höheren Energieimportkosten und risikoscheuen Strömen widerspiegelt.“
„Im Gegensatz dazu schnitt der MYR dank steigender Ölpreise besser ab, während der CNY relativ widerstandsfähig blieb.“
„Infolgedessen würden weitere US-Zinssenkungen dazu beitragen, die Zinsdifferenzen zu verringern, was die asiatischen Währungen weitgehend unterstützen dürfte, sofern es nicht zu einem negativen Ölpreisschock kommt.“
(Dieser Artikel wurde mit Hilfe eines Tools für künstliche Intelligenz erstellt und von einem Redakteur überprüft.)

