- Die Löhne müssen deutlich steigen, damit Japan das Preisziel der BOJ nachhaltig und stabil erreichen kann
- Der Mechanismus, bei dem Löhne und Preise gleichzeitig steigen, muss in die Wirtschaft integriert werden
- Das Wichtigste bei der Erhöhung der Reallöhne ist die Steigerung der Arbeitsproduktivität
- Es ist schwierig, die Reallöhne mit der Geldpolitik direkt zu beeinflussen
- Es ist schwierig, das Reallohnwachstum als Teil des geldpolitischen Ziels festzulegen
Man kann seine Kommentare als das Hauptproblem der japanischen Wirtschaft der letzten zwei Jahrzehnte bezeichnen. Die Covid-Pandemie war in Wirklichkeit ein „Black Swan“-Ereignis, das ihnen eine äußere Chance gab, aus dieser misslichen Lage herauszukommen. Und die BOJ hofft auf jeden Fall, dass sie nicht wieder in den Kaninchenbau zurückfällt, so wie es die Schweiz und die SNB heute erleben.
Darüber hinaus versucht Ueda auch, die Plattform für eine mögliche erneute Zinserhöhung zu schaffen. Das wird in den kommenden Wochen in den Fokus rücken, wenn die Ergebnisse der Frühjahrslohnverhandlungen vorliegen. Dies wird eine entscheidende Phase für die Zentralbank sein, in der sie möglicherweise den Leitzins auf 1 % anheben kann.
Die Zentralbank steht derzeit wohl unter Hochdruck, um dies zu erreichen. Das Zeitfenster scheint enger zu werden Takaichi wird schon bald zwei neue Vorstandsmitglieder auf ihre Seite bekommen. Und Sie können darauf wetten, dass Ueda & Co. weiß auch, dass das so ist.

