Schlagzeilen:
Märkte:
- Der japanische Yen steigt aufgrund der vermuteten zweiten Interventionsrunde sprunghaft an, macht die Gewinne danach jedoch wieder zunichte
- USD/JPY fällt von 157,00 auf 155,50, bevor es sich auf 156,50-60 erholt
- Brent-Rohöl stieg um 0,5 % auf 111,03 $, während WTI-Rohöl um 0,7 % auf 104,35 $ sank
- S&P 500-Futures steigen um 0,1 %
- 10-jährige US-Renditen bleiben bei 4,385 %
- Gold fiel um 1 % auf 4.575 $
- Bitcoin stieg um 1,2 % auf 77.387 $
Da die europäischen Märkte an diesem Tag geschlossen waren, sollte es insgesamt ruhiger verlaufen.
Stattdessen schienen die Verantwortlichen in Tokio diese Gelegenheit genutzt zu haben, um heute eine zweite Interventionsrunde einzuleiten. Der USD/JPY-Kurs stieg nach dem gestrigen Rückgang stetig wieder über 157,00, bevor er innerhalb weniger Minuten schnell auf ein Tief von 155,50 abrutschte. Letztlich war der Rückgang jedoch nur von sehr kurzer Dauer, und das Paar erholte sich hastig und pendelte sich nun bei rund 156,50-60 ein – der Tageskurs blieb unverändert.
BOJ-Daten deuten darauf hin, dass es gestern eine Intervention gegeben hat, wobei das japanische Finanzministerium wahrscheinlich 35 Milliarden US-Dollar ausgegeben hat, um den Yen aufzukaufen. Sollte sich dies bestätigen, dürften dies ungefähr die höchsten Ausgaben für jüngste Interventionen seit April 2024 sein.
Das Problem mit dem jüngsten Aufschwung besteht darin, dass er darauf hindeutet, dass solche Maßnahmen Tokios allmählich an Wirksamkeit verlieren. Dies insbesondere, da die Fundamentaldaten derzeit überwiegend negativ für den Yen sind.
Mit Blick auf die breiteren Märkte ist die Gesamtstimmung gemischter, da Händler und Investoren weiterhin vom Krieg zwischen den USA und dem Iran erfasst werden. Es gibt immer noch kein Wort über Fortschritte bei den Gesprächen, lediglich einen Bericht, dass Iran im Laufe des Tages einen überarbeiteten Friedensvorschlag vorlegen könnte.
Die Ölpreise bleiben uneinheitlich, liegen jedoch unter den frühen Höchstständen: Brent-Rohöl stieg um 0,5 % auf 111,03 $, während WTI-Rohöl an diesem Tag um 0,7 % auf 104,35 $ fiel.
Die US-Futures bleiben nach den gestrigen positiven Zuwächsen stabiler, da die Anleger beweisen wollen, dass es nicht nur Spielereien am Monatsende waren, die die Stimmung an der Wall Street aufgeheizt haben.
Abgesehen davon liegen die Edelmetalle jedoch tiefer, wobei Gold um 1 % auf 4.575 $ gefallen ist, da wir auf ein laueres Ende der Woche blicken.

