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Der FTSE 100 rutschte diese Woche um weitere 3,66 % ab und verlängerte damit eine Verluststrähne, die Mitte April 2026 begann. Der Leitindex für britische Aktien liegt nun fast 5 % unter seinem 52-Wochen-Hoch, was auf einen möglicherweise anhaltenden Abschwung hindeutet.
Dieser Rückgang ist in erster Linie auf die zunehmende geopolitische Instabilität im Nahen Osten und Bedenken hinsichtlich ihrer Auswirkungen auf die globale Energieinfrastruktur zurückzuführen. Das bedeutet, dass die Anleger zunehmend nervös werden, was die Wirtschaftslage im Vereinigten Königreich angeht – insbesondere die anhaltende Inflation und einen schwächeren Arbeitsmarkt.
Während niemand gerne mit Verlust verkauft, könnte das Festhalten an Aktien, die vor strukturellen Herausforderungen stehen, auf lange Sicht mehr Schaden anrichten.
In dieser vorübergehenden Umgebung sind hier also zwei Aktien, die ich vorerst meiden würde.
Associated British Foods
Associated British Foods (LSE: ABF) ist ein etablierter Anbieter von Gütern des täglichen Bedarfs, was ihm defensive Eigenschaften verleiht. Vor Corona verzeichnete das Unternehmen 20 Jahre lang ununterbrochene Dividendenerhöhungen, was es für Einkommensinvestoren attraktiv machte.
Doch der enttäuschende Feiertagshandel im Jahr 2025 führte zu einer Gewinnwarnung und setzte den Aktienkurs stark unter Druck.
Die jüngsten Ergebnisberichte spiegeln den Kampf um die Aufrechterhaltung des Volumenwachstums in einem kostensenkenden Umfeld wider. Selbst bei einer anständigen Dividendenhistorie ist die Nachhaltigkeit mittlerweile fraglich. Nicht ideal für diejenigen, die langfristige Dividendenrenditen anstreben.
Dies bedeutet natürlich, dass die Bewertung schwächer wird, da die Analysten die Gewinnprognosen herabstufen, was einen günstigen Einstiegspunkt für Wertjäger bieten könnte.
Das Hauptrisiko besteht in der starken Abhängigkeit von Konsumausgaben für Nicht-Basiskonsumgüter. Da die Inflation immer noch den Geldbeutel der Verbraucher belastet, steht der traditionelle Einzelhandel vor einem schwierigen Weg zur Erholung.
Endeavour-Bergbau
Bergbauaktien werden oft als sichere Häfen betrachtet, aber Endeavour-Bergbau (LSE: EDV) erzählt eine andere Geschichte. Sein Vermögen (und sein Aktienkurs) explodierten kürzlich parallel zum steigenden Goldpreis. Solange Gold stark bleibt, könnte es weiter wachsen.
Doch das Unternehmen erlebte eine hohe Volatilität, da sich geopolitische Instabilität auf den Rohstoffmärkten ausbreitete.
Aus finanzieller Sicht läuft es gut, aber steigende Kosten geben Anlass zur Sorge. Anschließend reagierte der Markt mit Vorsicht, was sich natürlich auch auf den Aktienkurs auswirkte.
Darüber hinaus ist die Dividende Die Geschichte war unberechenbar, vor allem weil das Management derzeit der Kapitalerhaltung und dem Schuldenabbau Vorrang vor den Auszahlungen an die Aktionäre einräumt.
Jetzt haben wir ein Unternehmen, das stark auf die operative Stabilität in politisch sensiblen Regionen angewiesen ist. Das ist nicht gerade eine risikoarme Investition. Wenn die Goldnachfrage nachlässt, könnte alles wie ein Kartenhaus zusammenstürzen.
Welche besseren Optionen gibt es?
Bei der Vermeidung dieser Aktien geht es nicht um Panik, sondern um die Erkenntnis, dass das Kapital woanders besser eingesetzt werden könnte. Sowohl ABF als auch Endeavour Mining stehen unter besonderem Druck, der noch einige Zeit anhalten könnte, sei es eine schwache Einzelhandelsnachfrage oder betriebliche Hürden in volatilen Regionen.
Halten Sie Ihr Geld während eines Marktes in zyklischen Vermögenswerten mit schlechter Performance gebunden Abschwung ist eine klassische Investitionsfalle.
Anstatt an Aktien festzuhalten, die unter Wasser liegen, könnte es sich lohnen, auf defensivere, verlässlichere Optionen umzusteigen. Betrachten Sie Versorgungsunternehmen wie SSE Und Nationales Netzoder Blue-Chip-Pharmariesen wie AstraZeneca. Sie sehen derzeit stabiler aus als Einzelhandels- und Bergbauaktien.
Diese Unternehmen bieten in der Regel gleichmäßigere Dividendenausschüttungen und verfügen über die „Verteidigungsgräben“, die notwendig sind, um wirtschaftliche Stürme zu überstehen.
Durch die strategische Allokation von Kapital in widerstandsfähigere Sektoren können Sie ein Portfolio schützen, während Sie auf eine Verbesserung der Marktaussichten warten.

