Die indische Rupie gewinnt gegenüber dem US-Dollar (USD) nach der geldpolitischen Entscheidung der Reserve Bank of India (RBI). USD/INR Paar rutscht bis nahe 95,28 ab.
Wie erwartet hat die RBI ihren Repo-Satz stabil bei 5,25 % belassen und warnt davor, dass die negativen Auswirkungen der längeren Unterbrechung der globalen Lieferketten und der höheren Energiepreise zu Risiken sowohl für die Inflation als auch für das Wachstum geführt haben. RBI-Gouverneur Sanjay Malhotra hat jedoch erklärt, dass die Gesamtinflation immer noch unter dem Ziel der Zentralbank liegt und die Kerninflation viel niedriger ist, ohne Edelmetalle.
Bezüglich der Geldpolitik AusblickRBI-Gouverneur Malhotra hat darauf hingewiesen, dass es „klug sei, auf größere Klarheit zu warten“ und dass die Zentralbank „datenabhängig“ bleiben werde.
Die RBI hat die Einzelhandelsinflationsprognose für das Geschäftsjahr 2026-27 von zuvor erwarteten 4,6 % auf 5,1 % angehoben und die Inflationsrate gesenkt BIP Wachstumsprognose von 6,9 % auf 6,6 %. Unterdessen hat RBI-Gouverneur Sanjay Malhotra betont, dass die Zentralbank trotz der jüngsten externen Schocks weiterhin fest an ihrem Inflationsmandat festhält.
In der geldpolitischen Ankündigung ging die RBI auch auf das Problem erheblicher Auslandsabflüsse ein und stellte verschiedene Maßnahmen zur Steigerung der Auslandszuflüsse in die Wirtschaft vor, insbesondere die Abschaffung der Steuern auf Zinserträge aus Staatspapieren sowie auf Kapitalgewinne.
Geopolitische Spannungen bleiben eine Hauptbelastung für die Indische Rupie
Die anhaltenden Feindseligkeiten zwischen Israel und dem Libanon trotz des von den Vereinigten Staaten (USA) vermittelten Waffenstillstands verschärfen weiterhin die Unsicherheit über das Abkommen zwischen den USA und dem Iran.
Hisbollah-Chef Naim Qassem lehnte das Waffenstillstandsabkommen als „Farce“ ab und warnte, dass Nordisrael ein Ziel für Kämpfer bleiben werde, solange Israel weiterhin den Libanon bombardiere, berichtete AlJazeera.
Anhaltende Angriffe zwischen Israel und dem Libanon könnten zu einer Wiederaufnahme der Ölpreisrallye führen, ein Szenario, das für die Währungen von Volkswirtschaften wie Indien, die zur Deckung ihres Energiebedarfs stark auf Ölimporte angewiesen sind, ungünstig wäre.
US-NFP-Daten werden erwartet
Im weiteren Verlauf des Tages werden die Anleger den USA große Aufmerksamkeit schenken Lohn- und Gehaltsabrechnungen außerhalb der Landwirtschaft (NFP)-Daten für Mai, die um 12:30 GMT veröffentlicht werden. Die offiziellen US-Beschäftigungsdaten werden die Markterwartungen hinsichtlich der geldpolitischen Aussichten der Federal Reserve (Fed) beeinflussen.
Der US-NFP Der Bericht wird voraussichtlich zeigen, dass Arbeitgeber 85.000 neue Arbeitskräfte eingestellt haben, weniger als 115.000 im April. Die Arbeitslosenquote liegt stabil bei 4,3 %.
Der durchschnittliche Stundenverdienst im Jahresvergleich (YoY), ein wichtiger Maßstab für das Lohnwachstum, dürfte mit 3,4 % unter dem vorherigen Wert von 3,6 % liegen. Auf Monatsbasis dürfte das Lohnwachstum um 0,3 % schneller gewachsen sein als 0,2 % im April.
Technische Analyse: USD/INR rutscht auf nahe 95,30
USD/INR notiert bei Redaktionsschluss deutlich niedriger bei rund 95,28. Der kurzfristige Ton des Paares ist unsicher geworden, da es wieder unter den 20-Perioden-Exponential Moving Average (EMA) gefallen ist, der bei 95,45 liegt.
Der Relative Strength Index (RSI) ist wieder in den Bereich von 50 gesunken, was auf ein nachlassendes Aufwärtsmomentum hindeutet, aber noch keine entscheidende Trendwende signalisiert.
Auf der anderen Seite liegt die unmittelbare Unterstützung bei 95,00, gefolgt vom Tief vom 7. Mai bei etwa 94,00. Wenn es gelingt, über das Hoch vom 4. Juni bei 96,30 zu steigen, könnte das Paar eine Rückkehr zum Allzeithoch leicht über 97,00 anstreben
(Die technische Analyse dieser Geschichte wurde mit Hilfe eines KI-Tools geschrieben.)

