NZD/USD rutscht am Freitag auf den niedrigsten Stand seit April, da der US-Dollar (USD) im Zuge solider US-Nonfarm-Payrolls-Daten (NFP) neue Gebote erhält. Zum Zeitpunkt des Verfassens dieses Artikels handelt das Paar um 0,5800 und steuert auf einen wöchentlichen Verlust von fast 3 % zu.
Die US-Wirtschaft hat im Mai 172.000 Arbeitsplätze geschaffen, was deutlich über den Markterwartungen von 85.000 liegt. Die Lohn- und Gehaltszahlen für April wurden von 115.000 auf 179.000 erhöht, während die Arbeitslosenquote stabil bei 4,3 % blieb.
Im Anschluss an die Daten kletterte der US-Dollar auf ein Zweimonatshoch, da stärker als erwartete Arbeitsmarktdaten die Erwartungen bestärkten Federal Reserve (Fed) kann es sich leisten, die Zinssätze angesichts erhöhter Inflationsrisiken aufgrund höherer Ölpreise unverändert zu lassen.
Der US-Dollar-Index (DXY), der den Wert des Greenbacks gegenüber einem Korb aus sechs Hauptwährungen abbildet, wird um die 100,00-Marke gehandelt und ist an diesem Tag um 0,64 % gestiegen.
Allerdings sehen Händler eine wachsende Chance, dass die Fed ihre Zinsen erhöhen könnte Tarife später in diesem Jahr. Laut dem CME FedWatch Tool stieg die Wahrscheinlichkeit einer Zinserhöhung um 25 Basispunkte (Bp.) bei der Oktobersitzung von 30 % vor der Sitzung auf 40 % NFP Bericht.
Mit Blick auf die Zukunft: Neuseeland Wirtschaftskalender Der Markt bleibt nächste Woche relativ leer, so dass sich die Händler auf wichtige US-Inflationsdaten konzentrieren, darunter den Verbraucherpreisindex (VPI) und den Erzeugerpreisindex (PPI).
Chinas VPI-, PPI- und Handelsbilanzzahlen werden angesichts der starken Handelsbeziehungen Neuseelands mit China und ihrer möglichen Auswirkungen auf NZD/USD ebenfalls genau beobachtet.
Technische Analyse:
Im Tages-Chart wird NZD/USD bei 0,5800 gehandelt. Das Paar weist kurzfristig eine rückläufige Tendenz auf, da der Spot jetzt unter den 50-, 100- und 200-Tage-SMAs (Simple Moving Averages) liegt, die alle über dem Kopf schweben und einen starken Ton verstärken. Die Momentum-Indikatoren stimmen mit dieser Haltung überein: Der Relative-Stärke-Index driftet in die Nähe von 41 und die Moving Average Convergence Divergence (MACD) liegt wieder im negativen Bereich, was darauf hindeutet, dass weiterhin Abwärtsdruck besteht.
Auf der Oberseite ist der anfängliche Widerstand beim 200-Tage-SMA bei etwa 0,5838 zu sehen, wobei der 50-Tage-SMA bei etwa 0,5867 und der 100-Tage-SMA bei etwa 0,5902 ein breiteres Widerstandsband bilden, das zurückerobert werden müsste, um den aktuellen Abwärtsdruck zu mildern. Ohne klare technische Unterstützungsniveaus, die aus gleitenden Durchschnitten abgeleitet sind oder Fibonacci Bei Retracements knapp unter dem Markt in diesem Datensatz würden weitere Verluste wahrscheinlich frühere Preistiefs als nächste Referenzpunkte für Verkäufer offenlegen.
(Die technische Analyse dieser Geschichte wurde mit Hilfe eines KI-Tools geschrieben.)
Häufig gestellte Fragen zur Inflation
Die Inflation misst den Preisanstieg eines repräsentativen Warenkorbs von Waren und Dienstleistungen. Die Gesamtinflation wird normalerweise als prozentuale Veränderung im Monatsvergleich (MoM) und im Jahresvergleich (YoY) ausgedrückt. Bei der Kerninflation sind volatilere Elemente wie Nahrungsmittel und Treibstoff nicht berücksichtigt, die aufgrund geopolitischer und saisonaler Faktoren schwanken können. Die Kerninflation ist die Zahl, auf die sich Ökonomen konzentrieren, und das von den Zentralbanken angestrebte Niveau, das den Auftrag hat, die Inflation auf einem beherrschbaren Niveau, normalerweise etwa 2 %, zu halten.
Der Verbraucherpreisindex (VPI) misst die Preisveränderung eines Warenkorbs von Waren und Dienstleistungen über einen bestimmten Zeitraum. Sie wird normalerweise als prozentuale Veränderung im Monatsvergleich (MoM) und im Jahresvergleich (YoY) ausgedrückt. Der Kern-VPI ist der von den Zentralbanken angestrebte Wert, da er volatile Nahrungsmittel- und Treibstoffinputs ausschließt. Wenn der Kern-VPI über 2 % steigt, führt dies normalerweise zu höheren Zinssätzen und umgekehrt, wenn er unter 2 % fällt. Da höhere Zinssätze für eine Währung positiv sind, führt eine höhere Inflation normalerweise zu einer stärkeren Währung. Das Gegenteil ist der Fall, wenn die Inflation sinkt.
Obwohl es kontraintuitiv erscheinen mag, treibt eine hohe Inflation in einem Land den Wert seiner Währung in die Höhe und umgekehrt, was zu einer niedrigeren Inflation führt. Dies liegt daran, dass die Zentralbank normalerweise die Zinssätze erhöht, um die höhere Inflation zu bekämpfen, was zu mehr weltweiten Kapitalzuflüssen von Anlegern führt, die nach einem lukrativen Ort zum Parken ihres Geldes suchen.
Früher war Gold das Anlageobjekt, an das sich Anleger in Zeiten hoher Inflation wandten, weil es seinen Wert bewahrte, und während Anleger in Zeiten extremer Marktturbulenzen oft immer noch Gold als sicheren Hafen kaufen, ist dies in den meisten Fällen nicht der Fall. Denn wenn die Inflation hoch ist, erhöhen die Zentralbanken die Zinssätze, um sie zu bekämpfen. Höhere Zinssätze wirken sich negativ auf Gold aus, da sie die Opportunitätskosten für das Halten von Gold im Vergleich zu einem verzinslichen Vermögenswert oder für die Anlage des Geldes auf einem Bareinlagenkonto erhöhen. Auf der anderen Seite ist eine niedrigere Inflation tendenziell positiv für Gold, da sie die Zinssätze senkt und das helle Metall zu einer rentableren Anlagealternative macht.

