UOB-Ökonomen sagen, dass der thailändische Verbraucherpreisindex (VPI) im Mai leicht nachgelassen hat, aber nahe der Obergrenze des Ziels der Bank of Thailand (BoT) geblieben ist, wobei die Kerninflation immer noch gedämpft ist. Sie betonen, dass Preissteigerungen eher durch Treibstoff, Transport und zubereitete Lebensmittel als durch die breite Nachfrage bedingt seien. Zweitrundeneffekte werden als begrenzt angesehen, was eher die Ansicht einer eingedämmten Inflation als eines anhaltenden Reflationszyklus stützt.
Der Inflationsschock wird als begrenzt und angebotsbedingt angesehen
„Thailands Mai-VPI-Ergebnis bestätigte, dass sich der Inflationsschock im April nicht zu einem sauberen nachfragegesteuerten Reflationszyklus ausgeweitet hat. Der Gesamt-VPI stieg im Jahresvergleich um +2,79 % und im Monatsvergleich um +0,17 % und ging von +2,89 % im Jahresvergleich und +2,75 % im Monatsvergleich im April zurück.“
„Bei der Aufschlüsselung der Komponenten deutete der VPI vom Mai immer noch auf eine kostentreibende Inflation und nicht auf eine nachfragebedingte Reflation hin. Die Weitergabe konzentrierte sich weiterhin auf die größten Haushaltskörbe: Lebensmittel und alkoholfreie Getränke (39,3 %), Transport und Kommunikation (22,5 %) sowie Wohnen/Möbel (24,5 %), wodurch Energie, Lebensmittellogistik, Fertiggerichte und Versorgungsunternehmen die Hauptkanäle waren.“
„Upstream-Daten bekräftigen die Kostendruck-Interpretation, aber keinen sich beschleunigenden Inflationszyklus. Der Erzeugerpreisindex (PPI) stieg im Mai um 8,5 % gegenüber dem Vorjahr, nach 9,1 % im April, und fiel um 1,3 % gegenüber dem Vormonat, wobei sich der Druck auf Bergbau, Industrieprodukte, Rohöl und Erdgas, raffiniertes Erdöl, Chemikalien, Gummi und Kunststoffe sowie Halbfertigwaren konzentrierte.“
„Wichtig ist, dass die BoT die Zweitrundeneffekte weiterhin als begrenzt einschätzt und dabei eine schwache Kaufkraft, verankerte mittelfristige Erwartungen, einen geringen Anteil der abhängigen Beschäftigung, eine begrenzte Verhandlungsmacht, keine Lohnindexierung und ein elastisches Arbeitskräfteangebot anführt.“
„Dies steht im Einklang mit der Einschätzung des BoT, dass die Preiserhöhungen bei schwacher Nachfrage noch nicht breit angelegt oder anhaltend sind und dass die Arbeitsmarktstruktur Thailands das Risiko einer Lohn-Preis-Spirale begrenzt.“
(Dieser Artikel wurde mit Hilfe eines Tools für künstliche Intelligenz erstellt und von einem Redakteur überprüft.)

