Ende letzter Woche haben Anleger Bargeld aus börsengehandelten Bitcoin-Fonds der USA ausgezahlt und damit eine siebentägige Siegesserie beendet.
Daten von Farside Investors zeigen, dass während der Handelszeiten am Donnerstag und Freitag über 475 Millionen US-Dollar aus den Anlageprodukten zurückgekauft wurden, wobei der iShares Bitcoin Trust von BlackRock den Großteil der Handelsaktivitäten abwickelte.
Auch die Risikobereitschaft schien wieder da zu sein: Innerhalb von sieben Tagen, vom 14. bis 22. Juli, nahmen die von Unternehmen wie Fidelity, Morgan Stanley und Grayscale verwalteten Fonds knapp 1 Milliarde US-Dollar an Neuinvestitionen auf: 999,3 Millionen US-Dollar.
Die Flut an frischem Bargeld übte Aufwärtsdruck auf den Preis von Bitcoin aus. Die führende Kryptowährung verzeichnete daraufhin einen Rückgang der Abflüsse, bleibt aber über einen Zeitraum von sieben Tagen unverändert. Der Preis von Bitcoin blieb zuletzt unverändert bei 64.544 $.
Seit Jahresbeginn ist Bitcoin um über 26 % gefallen und die Kryptowährung hat fast 50 % ihres Wertes verloren, seit sie im Oktober einen neuen Rekord von 126.080 US-Dollar erreichte.
Die ETFs – die nach fast einem Jahrzehnt der Ablehnung durch die Securities and Exchange Commission im Jahr 2024 genehmigt wurden – haben zum Preisanstieg von Bitcoin beigetragen, da Wall-Street-Investoren nun eine einfache Möglichkeit haben, sich in den Kryptoraum einzukaufen.
Obwohl Anleger große Kryptofonds abzogen, verzeichnete der neueste auf dem Markt, Morgan Stanleys Bitcoin Trust, am Donnerstag und Freitag Zuflüsse von fast 9 Millionen US-Dollar.
Der Fonds, der im April aufgelegt wurde, verfügt nun über fast 400 Millionen Dollar im verwalteten Vermögen – was ihn zu einem der erfolgreichsten ETFs des Jahres 2026 macht.
Während Analysten den Tiefpunkt von Bitcoin genannt haben, sagten einige, dass die Unsicherheit über den Krieg im Nahen Osten und die steigenden Ölpreise den Aufschwung der Kryptowährung bremsen könnten.
Das europäische Vermögensverwaltungsunternehmen CoinShares sagte Anfang des Monats, dass die Anleger zwar wieder frisches Geld in Bitcoin-ETFs investieren, andere Faktoren jedoch möglicherweise einen Anstieg der Märkte für digitale Vermögenswerte verhindern könnten.

