Laut Santiment hat die größte Kohorte aktiver Inhaber von Chainlink im vergangenen Monat ihr LINK-Engagement stark erhöht. Dieser Schritt könnte laut Santiment auf eine Verknappung des Angebots hindeuten, wenn die allgemeinen Marktbedingungen weiterhin unterstützend bleiben. Das On-Chain-Signal fällt auf, weil der Kauf stattfand, während LINK in einer relativ gedämpften Spanne gehandelt wurde, und nicht während eines offensichtlichen Ausbruchs.
Heilig sagte am 7. Mai, dass „die wichtigsten Stakeholder von ChainLink, die zwischen 100.000 und 10 Millionen LINK halten, im letzten Monat aggressiv angesammelt wurden.“ Das Analyseunternehmen fügte hinzu, dass „diese Wale und Haie in nur einem Monat 32,93 Millionen weitere Münzen angehäuft haben (ein Anstieg von +7,7 %“).
Warum sich Santiment auf Chainlink-Wale konzentriert
Der entscheidende Punkt in Santiments Beitrag ist nicht nur das Großbesitzer kaufenaber dass dieses spezielle Wallet-Band möglicherweise mehr aussagt als eine generische Walmetrik. Wie Santiment es ausdrückte: „Was diese Anhäufung besonders bedeutsam macht, ist, wer die Einkäufe tätigt. Wallets im Bereich von 100.000 bis 10 Mio. LINK stellen die aktivste und engagierteste Kohorte von ChainLink dar. Sie sind groß genug, um bedeutendes Kapital zu bewegen, aber nicht so groß, dass sie von der Börse kontrollierte Depotkonten wären.“
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Wenn sich die Käufe auf offensichtlich mit der Börse verbundene Adressen konzentrieren würden, wäre das Signal schwerer als Richtungswette zu deuten. Stattdessen stellt Santiment diese Kohorte als eine Gruppe diskretionärer Großinvestoren dar, deren Verhalten in Momenten, in denen die Preisbewegung allein nicht schlüssig erscheint, Überzeugung offenbaren kann.
Die von Santiment geteilte Grafik zeigt, dass der Saldo von 100.000 bis 10 Millionen LINK-Wallets bis Anfang Mai stetig ansteigt, auch wenn LINK selbst nahezu verhalten bleibt. Santiment argumentierte ausdrücklich, dass es auf das Timing ankomme. „Wenn sich diese spezifische Stufe in der Vergangenheit aggressiv anhäuft, tendiert sie dazu, einem Preisanstieg eher vorauszugehen als auf ihn zu reagieren. Im Gegensatz zu Einzelhandelskäufern, die normalerweise auf der Suche nach Dynamik sind, absorbieren diese Stakeholder das Angebot in Zeiten der Preisunterdrückung.“
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Das Unternehmen verknüpfte dieses historische Muster dann direkt mit der aktuellen Situation: „Das ist genau das, was die Grafik zeigt, was im ersten Quartal 2026 passierte, während LINK in der Nähe von Mehrmonatstiefs seitwärts gehandelt wurde.“ Das ist eine stärkere Interpretation, als nur steigende Salden zu notieren. Santiment argumentiert effektiv damit, dass der Markt dies noch nicht vollständig widergespiegelt hat Ansammlung in der Kette sichtbar.
Das Argument des Angebotsengpasses
Der Beitrag von Santiment geht noch einen Schritt weiter, indem er den Schritt als das frühe Stadium einer möglichen Angebotsverknappung bezeichnet. „Das dadurch gezeichnete On-Chain-Bild ist das eines klassischen Angebotsengpasses in der frühen Formation“, schrieb das Unternehmen. „Da nun 32,93 Mio. zusätzliche LINK in starken Händen sind und die Gesamtbestände dieser Kohorte ein Allzeithoch erreichen, steht das verfügbare Liquiditätsangebot an den Börsen zunehmend unter Druck.“
Das ist die deutlichste Erkenntnis aus dem Beitrag. Wenn mehr LINK in Wallets gelangt, die als engagierte Inhaber gelten, und weniger davon sofort zum Verkauf verfügbar ist, dann könnte eine neue Nachfrage größere Auswirkungen auf den Preis haben, als dies sonst der Fall wäre. Santiments Schlussfolgerung ist eher bedingt als absolut: „Wenn Bitcoin und die Marktbedingungen bleiben bullisch Momentum könnte die Kombination aus reduziertem Angebot auf Verkäuferseite und bereits erhöhter Überzeugung der Wale die Preisfindung stark nach oben beschleunigen.“
Zum Zeitpunkt der Drucklegung wurde LINK bei 9,86 $ gehandelt.

Ausgewähltes Bild erstellt mit DALL.E, Diagramm von TradingView.com

