Der US-Dollar-Index (DXY) notiert am Freitag nahezu unverändert um 100,70, nachdem er einen Teil seines anfänglichen Anstiegs wieder abgegeben hatte. Der Greenback erhielt vorübergehend Unterstützung durch stärkere Baubeginne in den USA und durch das Verbrauchervertrauen, aber schwächere Baugenehmigungen und eine gedämpfte Industrieproduktion verhinderten einen nachhaltigen Anstieg.
Die Baubeginne in den USA stiegen im Juni auf Jahresbasis auf 1,43 Millionen und übertrafen damit die Erwartungen von 1,31 Millionen und stiegen von zuvor 1,20 Millionen. Der Gesamtanstieg war jedoch größtenteils auf den Mehrfamilienhausbau zurückzuführen, während der Einfamilienhausbau den dritten Monat in Folge rückläufig war. Die Zahl der Baugenehmigungen sank auf 1,37 Millionen und lag damit unter der Prognose von 1,40 Millionen und den vorherigen 1,41 Millionen.
Die US-Industrieproduktion stieg gegenüber dem Vormonat nur um 0,1 %, blieb damit hinter den Erwartungen eines Zuwachses von 0,2 % zurück und entsprach dem Anstieg im Mai. Die Produktion im verarbeitenden Gewerbe blieb unverändert, obwohl die Produktion im Bergbau und in der Versorgungswirtschaft jeweils um 0,4 % stieg.
Unterdessen verbesserte sich der vorläufige Verbraucherstimmungsindex der University of Michigan im Juli von 49,5 auf 54,4 und übertraf damit die Marktprognose von 51,0. Auch der Verbrauchererwartungsindex stieg von 50,7 auf 54,0. Die einjährigen Inflationserwartungen gingen von 4,6 % auf 4,2 % zurück, während die fünfjährige Inflationsrate unverändert bei 3,3 % blieb, was die Erwartungen einer sofortigen Zinserhöhung durch die Federal Reserve (Fed) begrenzte.
Cleveland Federal Reserve (Fed)-Präsidentin Beth Hammack blieb vorsichtig und sagte, die Unternehmen seien davon überzeugt, dass Maßnahmen zur Eindämmung der Inflation erforderlich seien und dass der Preisdruck weiterhin auf breiter Basis bestehe. Sie nannte Energiekosten, Unterbrechungen der Lieferkette, Versicherungskosten und den Aufbau von KI-Rechenzentren und würdigte gleichzeitig ein solides Wachstum und stabile Verbraucherausgaben.
Kurzfristige technische Analyse:
Auf dem 4-Stunden-Chart wird der Dollar Index Spot bei 100,74 gehandelt und behält eine leicht rückläufige Tendenz bei, da er unter dem 100-Perioden-Simple Moving Average (SMA) von 101,03 bleibt. Der Index hält sich knapp über dem 20-Perioden-SMA bei 100,73, was unmittelbare Unterstützung bietet, während der Relative Strength Index (RSI) bei 47,58 eher auf ein neutrales bis schwaches Momentum-Hintergrund als auf einen entscheidenden Trend hinweist.
Auf der Oberseite erscheint der anfängliche Widerstand bei 100,80, gefolgt von einer nahegelegenen Obergrenze bei 100,86, bevor die bedeutendere Barriere beim 100-Perioden-SMA bei 101,03 liegt. Auf der anderen Seite konzentriert sich die Unterstützung um den 20-Perioden-SMA bei 100,73, vor den horizontalen Untergrenzen bei 100,69 und 100,65, wo ein Bruch den Index wahrscheinlich einem tieferen Korrekturrutsch aussetzen würde.
(Die technische Analyse dieser Geschichte wurde mit Hilfe eines KI-Tools geschrieben. Erfahren Sie mehr.)

