Einzelheiten:
- Alte Autos +0,8 % gegenüber erwarteten 0,5 %
- Bisher ohne Autos +0,7 %
- Ohne Autos und Benzin +0,5 gegenüber +0,5 % zuvor
- Kontrollgruppe +0,7 % vs. +0,4 % erwartet
- Vorkontrolle +0,5 %
- Einzelhandelsumsätze im Jahresvergleich gegenüber +4,87 % im Vorjahr
Basierend auf Karteninhaberdaten prognostizierte die Bank of America einen Umsatzanstieg, und genau das ist eingetreten.
Die US-Einzelhandelsumsätze messen den gesamten Dollarwert der Einnahmen in Einzelhandels- und Lebensmitteldienstleistungsbetrieben, zusammengestellt durch die Advance Monthly Retail Trade Survey des Census Bureau. Es handelt sich um die umfassendste Betrachtung des Warenkonsums, die Autos, Benzin, Baumaterialien, E-Commerce und die einzige Dienstleistungssparte im Bericht umfasst – Bars und Restaurants. Der entscheidende Vorbehalt: Die Schlagzeile ist nominal und nicht inflationsbereinigt, sodass Preisbewegungen und Volumenbewegungen in der Gesamtzahl nicht zu unterscheiden sind.
Diese Unterscheidung hat den ganzen April über die Schwerstarbeit geleistet. Die Gesamtumsätze stiegen im Monatsvergleich entsprechend der Konsens um 0,5 %, verlangsamten sich jedoch gegenüber dem Anstieg von 1,6 % im März. Lässt man die Optik außer Acht, wird das Bild weicher: Die Benzinpreise stiegen stark an, da der Iran-Konflikt den Rohölpreis hoch hielt, was bedeutet, dass ein großer Teil des Gewinns eher auf die Pumpeninflation als auf die reale Nachfrage zurückzuführen war. Real betrachtet sanken die Einzelhandelsumsätze tatsächlich um 0,2 % gegenüber dem Vormonat.
Die Kontrollgruppe – die Gas, Autos und Baumaterialien ausschließt und in das BIP einfließt – ist das sauberere Signal. Es stieg um 0,5 %, wobei der Kernumsatz im Jahresvergleich um 5,7 % stieg, was auf eine stabile Grundnachfrage hindeutet, selbst als die Schlagzeile schmeichelte.

