Lee Sue Ann von UOB weist darauf hin, dass die australischen Arbeitsmarktdaten für Mai eine Erholung der Gesamtbeschäftigung, aber schwächere Rahmenbedingungen mit steigender Unterbeschäftigung und sinkenden Arbeitsstunden zeigen. Sie argumentiert, dass dieser Mix auf eine Abschwächung der Aktivität und eine sich abzeichnende Unterauslastung hindeutet, was das Basisszenario von UOB unterstützt, dass die Reserve Bank of Australia den Leitzins bis mindestens zum zweiten Quartal 2027 bei 4,35 % belässt und gleichzeitig datenabhängig bleibt.
Die Arbeitsnachfrage untermauert die stabile RBA-Haltung
„Die jüngsten Beschäftigungszahlen spiegeln weitgehend eine Trendwende nach der Schwäche im April wider und nicht einen erneuten Anstieg der Arbeitsnachfrage. Während die allgemeine Erholung auf eine anhaltende Widerstandsfähigkeit hindeutet, stimmt die zugrunde liegende Mischung mit einer Abschwächung der Aktivität überein. Dies steht im Einklang mit anderen aktuellen Daten, die eine schwächere Wachstumsdynamik bei weiterhin erhöhtem, aber allmählich nachlassendem Inflationsdruck zeigen.“
„Die Arbeitsmarktbedingungen bleiben ein wichtiger Input für die RBA, insbesondere da sie den Kompromiss zwischen der Rückkehr der Inflation zum Ziel und der Aufrechterhaltung der Beschäftigung bewältigt. Die neuesten Daten stützen im Großen und Ganzen die Erwartung der RBA, dass die Spannungen am Arbeitsmarkt allmählich nachlassen.“
„Die RBA-Prognosen deuten mittelfristig weiterhin auf einen allmählichen Anstieg der Arbeitslosigkeit hin, da sich das Wachstum unter das Potenzial verlangsamt.“
„Anfang dieses Monats entschied sich die RBA, den Leitzins nach drei aufeinanderfolgenden Erhöhungen bei 4,35 % zu belassen, und verwies auf die Notwendigkeit, die verzögerten Auswirkungen der Straffung zu bewerten. Der Arbeitsmarktbericht vom Mai trägt wenig dazu bei, diese Haltung in Frage zu stellen.“
„Angesichts der immer noch hohen, aber hartnäckigen Kerninflation und des sich verlangsamenden Wachstums unterstützt dies unser Basisszenario, dass die RBA bei 4,35 % bleiben und gleichzeitig einen vorsichtigen, datenabhängigen Ansatz verfolgen wird. Ein weiterer Anstieg der Arbeitslosigkeit oder deutlichere Anzeichen einer Abschwächung der Arbeitsnachfrage in den kommenden Monaten würden die Argumente dafür stärken, dass die Politik ausreichend restriktiv ist, und die Wahrscheinlichkeit einer weiteren Straffung verringern.“
(Dieser Artikel wurde mit Hilfe eines Tools für künstliche Intelligenz erstellt und von einem Redakteur überprüft.)

