US-Energieminister Wright sagt, dass die USA nach dem Ende des Iran-Konflikts 40 Millionen Barrel hinzufügen werden.
Hier ist das vollständige Bild:
Aktuelles Niveau: In der Woche bis zum 29. Mai 2026 verzeichnete die SPR eine Freigabe von 8 Millionen Barrel, womit sich die Gesamtmenge auf 357,1 Millionen Barrel verringerte – den niedrigsten Stand seit Januar 2024.
Trump kam mit einem SPR-Vorrat von rund 392 Millionen Barrel ins Amt und versprach umgehend, ihn wieder aufzufüllen. In seiner Antrittsrede im Januar 2025 deutete Trump an, dass seine Regierung beabsichtige, die SPR bis zur Kapazitätsgrenze zu füllen, und in einem DOE-Sekretariatsbeschluss vom Februar 2025 wurde die „Auffüllung der strategischen Erdölreserven“ als Priorität auf Abteilungsebene aufgeführt.
Für einen Großteil des Jahres 2025 kam es tatsächlich zu einer Wiederauffüllung – die SPR stieg bis Anfang 2026 stetig auf etwa 411–415 Millionen Barrel. Doch dann schloss sich die Tür mit dem Beginn des Iran-Krieges am 28. Februar.
Die USA sind dabei, im Rahmen einer koordinierten Anstrengung mit der Internationalen Energieagentur (IEA) 172 Millionen Barrel aus der SPR freizugeben, um weltweit 400 Millionen Barrel Rohöl und raffinierte Produkte freizugeben, um Störungen der Ölversorgung aufgrund des Konflikts im Nahen Osten zu beheben
Die Reserven verzeichneten Mitte Mai einen aufeinanderfolgenden Rekordabbau: In der Woche bis zum 15. Mai wurden 9,92 Millionen Barrel freigegeben, in der Woche davor waren es 8,6 Millionen. Damit belief sich der Vorrat zu diesem Zeitpunkt auf 365,1 Millionen Barrel. Mit 365 Millionen (jetzt 357 Millionen) liegt die Reserve bei etwa der Hälfte ihres Allzeithochs von 726,6 Millionen Barrel.
Ein Blick weiter zurück in die Zeit
Die längere Ansicht erzählt eine viel reichhaltigere Geschichte:
Trumps erste Amtszeit (2017–2021): Die SPR begann bei etwa 660 Millionen Barrel und sank durch die vom Kongress angeordneten Verkäufe langsam ab, bis sie bei etwa 638 Millionen endete, als Biden die Macht übernahm – ein allmählicher, kontrollierter Rückgang.
Bidens Weg (2021–2025): Die gewaltige Geschichte. Ab Anfang 2022 gab die Biden-Regierung eine beispiellose Menge Öl frei – zunächst als Reaktion auf die russische Invasion in der Ukraine, dann als umfassenderes Instrument zur Steuerung der Energiepreise. Der SPR stürzte bis Ende 2022 von etwa 638 Mio. Barrel auf ein 40-Jahres-Tief von etwa 347 Mio. Barrel ab und verlor damit fast 300 Millionen Barrel in weniger als zwei Jahren. Ein langsames Nachfüllen brachte es dann wieder auf ~392 Millionen, als Biden ging.
Trumps zweite Amtszeit (2025–heute): Kam herein und versprach, die Kapazität wieder aufzufüllen, und der SPR stieg bis Anfang 2026 auf etwa 415 Mio.
Die große Erkenntnis: Der Biden-Rückgang im Jahr 2022 war in jeder Hinsicht historisch enorm, und während Trumps Aufstockung eine Delle hinterließ, bedeutet die neue Krise im Jahr 2026, dass die SPR nun wieder in die falsche Richtung geht.
Das Fazit: Trump versprach, die SPR zu füllen; Bis 2025 stieg er zwar leicht an, erreichte aber immer noch nicht das Niveau der Vergangenheit. Als der Preis vor Beginn des Konflikts bei etwa 60 US-Dollar lag, war die Gelegenheit vorhanden, wurde aber verpasst. Die Krise in der Straße von Hormus Ende Februar löste eine von der IEA koordinierte Notfreigabe aus, die diese Zuwächse inzwischen mehr als zunichte gemacht hat und die Reserve deutlich unter den Stand am Tag der Amtseinführung gebracht hat. Präs. Trump würde die SPR gerne auffüllen, da es sich um ein weiteres Wahlversprechen und Kritik an der Biden-Regierung handelte, die aufgrund des Russland-Ukraine-Krieges ihre Reserven erschöpft hatte, aber mit einem AAA-Gaspreis von derzeit 4,22 US-Dollar (vorher etwa 4,55 US-Dollar) ist es immer noch zu teuer.

