Investing.com – UBS Switzerland AG geht davon aus, dass der Wert in den kommenden Monaten im Bereich von 0,91 bis 0,93 bleiben wird, wobei der Wert von 0,90 als starke Unterstützung dient.
Das Paar erholte sich von einem anfänglichen Rückgang während des Konflikts zwischen den USA und dem Iran und erreichte einen Wert von 0,92. Laut den UBS-Strategen Constantin Bolz und Clémence Dumoncel war die Erholung auf eine wiederbelebte Risikobereitschaft zurückzuführen, da die Märkte nach den aktuellen Waffenstillständen ein schnelles Ende des Konflikts erwarteten.
Auch die Erwartung von Zinserhöhungen der Europäischen Zentralbank hat den Euro gestützt, während die Schweizerische Nationalbank voraussichtlich in der Warteschleife bleiben wird. Die Äußerungen von EZB-Präsidentin Christine Lagarde auf der Pressekonferenz im April deuteten auf Aufwärtsrisiken bei der Inflation hin und ließen alle Optionen offen, einschließlich einer Zinserhöhung, wenn die Inflation weiterhin hoch bleibt.
UBS geht davon aus, dass der EUR/CHF in den meisten Szenarien unterstützt bleiben wird und es unwahrscheinlich ist, dass er in naher Zukunft wieder das Niveau von 0,90 erreicht. In einem positiven Szenario würde eine verbesserte Risikostimmung den Euro gegenüber dem Franken stützen. Sollten die Ölpreise weiterhin hoch bleiben, würde eine zunehmende Renditedifferenz zwischen der EZB und der SNB den EUR/CHF stützen.
Die Bank identifiziert Widerstand um 0,9275 und 0,935 nach oben. UBS geht davon aus, dass sich das Paar nur in einem äußerst ungünstigen Szenario auf oder unter 0,90 bewegt, etwa bei einem erheblichen Ausverkauf am Aktienmarkt und steigenden Rezessionsrisiken.
Dem Bericht zufolge könnte ein Aufwärtsrisiko durch ein Ende der Konflikte zwischen den USA und dem Iran oder der Ukraine und Russland entstehen.
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