Seit dem Börsengang SpaceX-Aktie ist um mehr als 56 % gestiegen, hat seine Marktkapitalisierung auf über 2,7 Billionen US-Dollar erhöht und es zum fünftwertvollsten Unternehmen der Welt gemacht, auch wenn es immer noch nicht annähernd die Gewinnzone erreicht.
Das Unternehmen verlor im vergangenen Jahr 4,9 Milliarden US-Dollar und weitere 4,27 Milliarden US-Dollar allein im ersten Quartal 2026, was es zu einer echten Geldverbrennungsmaschine macht, auch wenn Musk prognostiziert, dass es bis 2030 einen Jahresumsatz von 1 Billion US-Dollar erreichen könnte, wobei Goldman Sachs auf über 470 Milliarden US-Dollar und Morgan Stanley auf eher 330 Milliarden US-Dollar schätzt.
Und über die schwachen Finanzdaten hinaus gibt es noch einen weiteren potenziellen Gegenwind, den man im Auge behalten sollte: Im Gegensatz zur üblichen sechsmonatigen IPO-Sperre werden die ersten 20 % der Insider-Aktien nach dem Ergebnisbericht für das zweite Quartal 2026 im September zum Verkauf zugelassen, gefolgt von mehreren 7 %-Freischaltungen zwischen 70 und 135 Tagen nach dem Börsengang und dann weiteren 28 % nach einem späteren Ergebnisbericht.
Was den potenziellen Aufschwung durch den schnellen Einstieg von SpaceX in die wichtigsten US-Indizes angeht, könnte es kurzfristig zu einem Aufschwung kommen, da passive ETFs zu Zwangskäufern würden und Liquidität hinzufügen würden, aber die meisten Investoren, Hedgefonds und Underwriter preisen dies normalerweise weit im Voraus ein, was bedeutet, dass ein Großteil der Nachfrage wahrscheinlich bereits in der Aktie verankert ist.
Tesla ist in diesem Sinne ein gutes Beispiel, denn die Aktie stieg vor der Aufnahme in den Index, um am Tag der eigentlichen Aufnahme wieder zu fallen. Das ist auch erwähnenswert S&P 500 Die Aufnahme wird einige Zeit dauern, da S&P Dow Jones Indices sich geweigert hat, seine etablierten Zulassungsregeln zu ändern, um SpaceX zu beschleunigen.
Allerdings könnte die schnelle Aufnahme in den Index mehr schaden als nützen, denn wenn SpaceX schlechter abschneidet, wären die negativen Auswirkungen größer, auch für große Anteilseigner wie Pensionsfonds. Und wenn wir diese Logik weiter ausbauen, mit Unternehmen wie Anthropic und OpenAI Da Unternehmen nach ihren Börsengängen möglicherweise einen ähnlich beschleunigten Weg in wichtige Indizes einschlagen, könnte das Halten breiter Index-ETFs deutlich riskanter werden als früher.
Derzeit werden die Märkte von der Hoffnung gestützt, dass der US-Feldzug im Iran endet, die Straße von Hormus wieder geöffnet wird und sich der Inflationsdruck damit abkühlt, sodass die Fed früher zur Lockerung der Geldpolitik zurückkehren kann. Wenn nun diese Woche ein Memorandum zwischen den USA und dem Iran nicht unterzeichnet wird und die Spannungen erneut eskalieren, würden Risikoanlagen wahrscheinlich zu den Hauptopfern zählen.
Dieser Artikel wurde von IL Contributors auf investinglive.com verfasst.

