Federal Reserve (Fed) Bank of Minneapolis-Präsident Neel Kashkari sagte während einer Podiumsdiskussion beim Aspen Ideas Festival 2026 in Aspen, Colorado, dass er weiterhin über die Inflation im Dienstleistungssektor besorgt sei, stellte aber auch einige Anzeichen einer Verbesserung auf dem Arbeitsmarkt fest.
Wichtige Erkenntnisse:
Ich mache mir Sorgen über die Inflation, insbesondere im Dienstleistungssektor.
Ich sehe einige Lebenszeichen auf dem Arbeitsmarkt.
Beim Anstieg der Inflation geht es nicht nur um Öl und den Nahen Osten.
Ich sehe, dass die Preise im Jahr 2027 auf Eis gelegt werden.
Es war der richtige Zeitpunkt, die FOMC-Erklärung zurückzusetzen.
Für 2026 habe ich eine Zinserhöhung geplant.
Wir werden sehen müssen, wie keine Forward Guidance funktioniert.
Angesichts der breiten Inflation muss die Fed möglicherweise die Zinsen erhöhen.
Ziel ist es, die Inflation ohne Beschäftigungsschäden zu senken.
Ich sehe keine Entwarnung im Nahen Osten.“
Kashkari weist auf die Gefahr einer breiten Inflation hin und hält eine Zinserhöhung für 2026 auf dem Tisch
Kashkari übermittelte eine deutlich aggressivere Botschaft, wobei der FXS Speechtracker-Wert mit 7,3/10 deutlich über dem historischen Durchschnitt von 6,6/10 lag. Dies unterstreicht die erhöhte Besorgnis über eine anhaltende Inflation, insbesondere im Dienstleistungssektor. Die Betonung, dass es beim jüngsten Inflationsanstieg „nicht nur um Öl und den Nahen Osten“ geht, kombiniert mit Prognosen für Tarife Die Fortsetzung der Zinserhöhung bis 2027 und eine geplante Erhöhung im Jahr 2026 signalisieren die Bereitschaft zu einer erneuten Straffung, wenn der allgemeine Preisdruck nicht nachlässt. Allerdings unterstützen die Lebenszeichen am Arbeitsmarkt das Ziel der Fed, die Inflation abzukühlen, ohne die Beschäftigung zu beeinträchtigen. Die Entscheidung, die Stellungnahme des Offenmarktausschusses der US-Notenbank (FOMC) zurückzusetzen und ohne Prognose für die Zukunft zu experimentieren, unterstreicht zusätzlich eine vorsichtige Haltung, die Aufwärtsrisiken für den US-Dollar im Fokus behält.
Der FXS Fed Sentiment Index stieg um 1,37 Punkte auf 122,42, was bestätigt, dass der allgemeine geldpolitische Ton weiterhin fest im restriktiven Bereich liegt und deutlich über der neutralen Schwelle von 100 liegt. In Kombination mit dem über dem Basiswert liegenden FXS Speechtracker-Score deutet diese Indexbewegung darauf hin, dass die Märkte weiterhin einen längerfristig höheren Fed-Pfad mit potenzieller Unterstützung für den US-Dollar einpreisen sollten der Euro und Yen, wenn eingehende Daten Kashkaris Inflationsbedenken bestätigen.

