Das EUR/JPY-Paar verzeichnete während der frühen europäischen Sitzung am Donnerstag leichte Zuwächse um 185,65. Aufgrund der Befürchtungen vor Deviseninterventionen der japanischen Behörden dürfte das Aufwärtspotenzial des Kreuzes begrenzt sein.
Japans Finanzminister Satsuki Katayama sagte am Mittwoch, dass die Beamten bereit seien, bei Bedarf angemessen auf Devisen zu reagieren. Katayama fügte hinzu, dass sie in mehreren Fragen mit dem Gouverneur der Bank of Japan (BoJ) übereinstimmt.
Andererseits könnte die restriktive Haltung der Europäischen Zentralbank dazu beitragen, die Verluste des EUR zu begrenzen. Der EZB Laut einer Reuters-Umfrage unter Ökonomen wird das Land seinen Einlagensatz bei seiner bevorstehenden geldpolitischen Sitzung im Juni wahrscheinlich auf 2,25 % anheben, wobei eine weitere Erhöhung im September wahrscheinlich ist.
Technische Analyse:
Auf dem Tages-Chart wird EUR/JPY bei 185,64 gehandelt und weist eine leichte zinsbullische Tendenz auf, da es sich über dem Bollinger-Mittelband um 185,15 und dem einfachen gleitenden 100-Tage-Durchschnitt (SMA) nahe 184,48 konsolidiert. Das Paar handelt näher an der oberen Hälfte seines jüngsten Bollinger-Umschlags, wobei das obere Band bei 186,02 als unmittelbarer Überkopfwiderstand fungiert, während der Relative Strength Index (14) bei etwa 55 auf eine stabile, aber nicht überzogene Aufwärtsdynamik hindeutet.
Auf der Oberseite würde ein Tagesschluss über dem Bollinger-Oberband bei 186,02 den Weg für eine Fortsetzung des Vormarschs in Richtung höherer Höchststände in den kommenden Sitzungen ebnen. Auf der anderen Seite wird die erste Unterstützung beim mittleren Bollinger-Band bei 185,15 gesehen, gefolgt vom 100-Tage-SMA bei 184,48 und dem unteren Bollinger-Band bei etwa 184,28, wo bei einer Verstärkung des aktuellen Rückzugs voraussichtlich wieder Käufer auftauchen würden.
(Die technische Analyse dieser Geschichte wurde mit Hilfe eines KI-Tools verfasst.)
(Diese Geschichte wurde am 4. Juni um 04:40 GMT korrigiert, um im zweiten Aufzählungspunkt zu sagen, dass das Cross weiterhin eine leicht zinsbullische Tendenz über dem wichtigen 100-Tage-SMA und nicht über dem EMA aufweist.)
Häufig gestellte Fragen zum japanischen Yen
Der Japanische Yen (JPY) ist eine der meistgehandelten Währungen der Welt. Sein Wert wird im Großen und Ganzen von der Leistung der japanischen Wirtschaft bestimmt, insbesondere aber von der Politik der Bank of Japan, dem Unterschied zwischen japanischen und US-Anleiherenditen oder der Risikostimmung unter Händlern und anderen Faktoren.
Eines der Mandate der Bank of Japan ist die Währungskontrolle, daher sind ihre Maßnahmen für den Yen von entscheidender Bedeutung. Die BoJ hat manchmal direkt in die Devisenmärkte eingegriffen, im Allgemeinen, um den Wert des Yen zu senken, obwohl sie aufgrund politischer Bedenken ihrer wichtigsten Handelspartner oft davon Abstand nimmt. Die ultralockere Geldpolitik der BoJ zwischen 2013 und 2024 führte aufgrund einer zunehmenden politischen Divergenz zwischen der Bank of Japan und anderen wichtigen Zentralbanken zu einer Abwertung des Yen gegenüber seinen Hauptwährungskollegen. In jüngerer Zeit hat die schrittweise Abkehr von dieser ultralockeren Politik dem Yen etwas Auftrieb gegeben.
Im letzten Jahrzehnt hat die Haltung der BoJ, an einer ultralockeren Geldpolitik festzuhalten, zu einer zunehmenden politischen Divergenz mit anderen Zentralbanken, insbesondere mit der US-Notenbank, geführt. Dies unterstützte eine Ausweitung der Differenz zwischen den 10-jährigen US- und japanischen Anleihen, was den US-Dollar gegenüber dem japanischen Yen begünstigte. Die Entscheidung der BoJ im Jahr 2024, die ultralockere Politik schrittweise aufzugeben, zusammen mit Zinssenkungen bei anderen großen Zentralbanken, verringert diese Differenz.
Der japanische Yen wird oft als sichere Anlage angesehen. Dies bedeutet, dass Anleger in Zeiten von Marktstress aufgrund der vermeintlichen Zuverlässigkeit und Stabilität eher dazu neigen, ihr Geld in der japanischen Währung anzulegen. Turbulente Zeiten dürften den Wert des Yen gegenüber anderen Währungen, die als riskanter gelten, stärken.

