Inflationsdaten aus China für Oktober 2025, Verbraucherpreisindex (VPI) und Erzeugerpreisindex (PPI).
VPI +0,2 % im Jahresvergleich
- erwartet 0,0 %, vorher -0,3 %
CPI +0,2 % auch im Monatsvergleich
Erzeugerpreisindex -2,1 % im Jahresvergleich (die Erzeugerpreise sind nun den 37. Monat in Folge gefallen)
- erwartet -2,2 %, vorher -2,3 %
Das ist etwas besser als erwartet. Der VPI schwankt immer noch mit einer Deflation, ist aber etwas stärker als erwartet ausgefallen. Der PPI steckt immer noch in der Deflation, es gab jedoch eine kleine Verbesserung. Allerdings wird es für die Erzeugerpreise noch ein weiter Weg aus der Deflation sein.
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Bei Bedarf einige Hintergrundinformationen dazu.
Die Deflation in China hält seit der Pandemie an und hat sich noch verschlimmert
- ein Immobilieneinbruch,
- schwaches Verbrauchervertrauen,
- industrielle Überkapazitäten, die Unternehmen in Preiskämpfe getrieben haben
- und natürlich wirken sich die Zölle in diesem Jahr auch auf die Nachfrage aus
Trotz politischer Bemühungen, den übermäßigen Wettbewerb einzudämmen und die Preise zu stabilisieren, ist Chinas BIP-Deflator – der breiteste Maßstab für die gesamtwirtschaftlichen Preise – seit mehr als zwei Jahren negativ, der längste derartige Zeitraum seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 1992.
Peking hat sein offizielles Inflationsziel für 2025 auf rund 2 % gesenkt, den niedrigsten Stand seit über zwei Jahrzehnten. Die Inflation bleibt jedoch nahe Null, was auf tiefe strukturelle Ungleichgewichte zurückzuführen ist. Analysten gehen davon aus, dass China sein Ziel von 5 % für das Gesamtjahr weiterhin erreichen wird.

