Trump war heute auf Truth Social ungewöhnlich ruhig, hat aber gerade etwas über den Talkshow-Moderator Jimmy Kimmel getwittert und seine Entlassung gefordert.
Das Briefing im Weißen Haus ist im Gange und Leavitt würde nicht sagen, dass sie den Vorschlag Irans prüfen, aber er wird derzeit diskutiert. Das ist etwas, könnte aber nur darauf hindeuten, dass Trumps Sicherheitstreffen noch nicht stattgefunden hat. Sie sagte auch, wir würden bald von Trump über den Iran hören.
Ich vermute, das bedeutet, dass er noch keine Entscheidung darüber getroffen hat, was als nächstes zu tun ist.
Es ist seltsam, dass sich sowohl der Öl- als auch der Aktienmarkt auf Tageshöchstständen befinden. Brent stieg kurzzeitig um 4 $, hat sich aber inzwischen wieder erholt. Der S&P 500 ist um 0,1 % gestiegen, nachdem er die meiste Zeit des Tages niedriger gehandelt wurde.
Leavitt sagte, das Treffen mit hochrangigen Sicherheitsmitarbeitern habe bereits früher stattgefunden und Trump erwäge dies nun vielleicht. Angesichts dessen könnte man meinen, dass er sich um bessere Dinge kümmern müsste als ein Talkshow-Moderator
„Ich würde nur sagen, dass es heute Morgen eine Diskussion gab, der ich nicht vorgreifen möchte, und Sie werden sicher direkt vom Präsidenten zu diesem Thema hören“, sagte sie.
Sie sagte auch: „Die roten Linien des Präsidenten in Bezug auf den Iran wurden sehr, sehr deutlich gemacht, nicht nur der amerikanischen Öffentlichkeit, sondern auch ihnen selbst.“
Angesichts all dessen, was beide Seiten öffentlich gesagt haben, ist es schwierig, eine gemeinsame Basis zu finden. Irgendwann sah es so aus, als würde der Iran die Atomkraft aufgeben, um die Sanktionen zu mildern und die Gelder aufzuheben, aber da die Kontrolle über Hormuz unklar ist, der Iran an Gesprächen über die Schließung von US-Stützpunkten festhält und Hardliner scheinbar das Sagen haben, wird die Rechnung schwieriger. Auch der Iran gewinnt durch die Abriegelung von Hormuz an Einfluss, allerdings ist nicht klar, wie lange er mit seinem eigenen Ölstopp durchhalten kann.
Was mich heute beunruhigte, war die öffentliche Kritik von Merz aus Deutschland an der fehlenden Ausstiegsstrategie der USA. Das lässt mich denken, dass die Arbeit hinter den Kulissen nicht fruchtbar war.

