- Zur Iran-Blockade heißt es, dass alles, was abgebaut wird, langsam abgebaut wird
- Es gibt drei Szenarien für den Iran: Deal, kein Deal oder kinetische Maßnahmen
- Wenn es sein muss, können wir in Bezug auf den Iran noch mehr tun
- Auf der anderen Seite des Krieges wird es wieder zu einem realen Lohnwachstum kommen
- 100 % befürworten die Abschaffung der Forward Guidance durch die Fed
- Am Tag vor Warshs Vereidigung erreichten die Zinssätze ihren Höhepunkt
- Die Menschen haben eine falsche Vorstellung davon, was ein starker Dollar bedeutet
- Ein starker Dollar bedeutet, das Richtige für die Wirtschaft zu tun
- Auf die Frage nach der Beibehaltung des Dollars als Reservewährung sagte er, dass sich nichts geändert habe
US-Finanzminister Scott Bessent sagte, die Regierung sei weiterhin entschlossen, eine diplomatische Lösung mit dem Iran anzustreben, warnte jedoch, dass alternative Optionen auf dem Tisch bleiben, falls die Verhandlungen scheitern sollten, und biete gleichzeitig eine solide Verteidigung des sich entwickelnden politischen Rahmens der Federal Reserve und der langfristigen Stärke des US-Dollars an.
Im Hinblick auf die laufenden Gespräche mit dem Iran wies Bessent darauf hin, dass eine Lockerung der Beschränkungen im Zusammenhang mit der US-Seeblockade schrittweise und nicht auf einmal erfolgen werde.
Er skizzierte, was er als drei mögliche Wege für die Pattsituation mit Iran bezeichnete: ein ausgehandeltes Abkommen, das Scheitern einer Einigung oder eine militärische Aktion.
Während Bessent die Vorliebe der Regierung für Diplomatie betonte, betonte er, dass die USA über zusätzliche Instrumente verfügen würden, falls die Verhandlungen scheitern sollten.
Was die Binnenwirtschaft betrifft, schlug Bessent einen optimistischen Ton an und argumentierte, dass sich das Reallohnwachstum verstärken könnte, sobald der aktuelle geopolitische Konflikt nachlässt und die Unsicherheit nachlässt.
Bessent äußerte sich auch zur Geldpolitik und unterstützte nachdrücklich die Entscheidung der Federal Reserve, von der expliziten Forward Guidance als zentralem Kommunikationsinstrument Abstand zu nehmen.
Die Kommentare spiegeln die zunehmende Ansicht einiger politischer Entscheidungsträger wider, dass eine übermäßige Abhängigkeit von vorab signalisierten politischen Kursen die Flexibilität verringern und zu Marktverzerrungen führen kann, wenn sich die wirtschaftlichen Bedingungen unerwartet ändern. Bessent schlug vor, dass ein stärker datenabhängiger Ansatz es politischen Entscheidungsträgern ermöglicht, effektiver auf sich entwickelnde wirtschaftliche Umstände zu reagieren.
Mit Blick auf den Dollar wies Bessent die seiner Meinung nach verbreiteten falschen Vorstellungen über die Währungsstärke zurück. Anstatt sich ausschließlich auf den Wechselkurs zu konzentrieren, argumentierte Bessent, dass ein starker Dollar als das Produkt einer soliden Wirtschaftspolitik, eines nachhaltigen Wachstums und des Vertrauens in die US-Institutionen verstanden werden sollte.
Seine Bemerkungen erfolgen inmitten der anhaltenden Debatte darüber, ob eine stärkere oder schwächere Währung den wirtschaftlichen Interessen der USA besser dient. Bessents Kommentare deuten darauf hin, dass die Regierung die Stärke des Dollars weiterhin als Ausdruck allgemeiner wirtschaftlicher Fundamentaldaten und nicht als spezifisches Wechselkursziel betrachtet.
Auf die Frage nach der Aufrechterhaltung des Status des Dollars als wichtigste Reservewährung der Welt versuchte Bessent den Märkten zu versichern, dass es keine Änderung der Politik gegeben habe.
Die Erklärung zielt wahrscheinlich darauf ab, das Vertrauen in die zentrale Rolle des Dollars im globalen Finanzwesen zu stärken, zu einer Zeit, in der einige geopolitische Rivalen versucht haben, ihre Abhängigkeit von der US-Währung für den internationalen Handel und die Reserven zu verringern.

