USDJPY drängt auf neue Sitzungstiefs, wobei Verkäufer sich auf das Paar stützen und unter den gleitenden 100-Stunden-Durchschnitt von 159,347 streben. Der Schritt erfolgt, da die US-Renditen leicht sinken, wobei die 10-Jahres-Rendite um etwa 2 Basispunkte auf nahezu 4,303 % gesunken ist. Während dieser Rückgang eine gewisse Unterstützung für die Abwärtsbewegung des USD/JPY bietet, bleiben die Renditen über dem Niveau von 4,30 %, das weiterhin als Untergrenze fungiert und das Ausmaß des Rückgangs des Dollars begrenzt. Mit anderen Worten: Das Zinsniveau hilft den Verkäufern am Rande, aber es gibt noch nicht völlig grünes Licht für eine tiefere Abwärtsbewegung.
Gleichzeitig wird der allgemeine Marktton durch wechselnde Schlagzeilen rund um den Iran/USA/Israel-Konflikt und die anhaltenden Bemühungen um einen Waffenstillstand oder eine Verhandlungslösung geprägt. Unterschwellig herrscht noch immer ein vorsichtiger Optimismus, doch die jüngsten Berichte haben für eine gewisse Unsicherheit gesorgt. Iranische Quellen weisen darauf hin, dass Abbas Araghchi sich nicht mit US-Beamten in Pakistan treffen wird, während andere Berichte darauf hindeuten, dass US-Gesandte, darunter Steve Witkoff und Jared Kushner, voraussichtlich nach Pakistan reisen, um sich mit dem iranischen Außenminister zu treffen und einen möglichen Weg zur Beendigung des Konflikts zu besprechen. Die widersprüchlichen Narrative führen zu einem gewissen Zögern, wodurch die Volatilität erhöht und die Überzeugung etwas gedämpft bleibt.
Aus technischer Sicht liegt der Schlüssel für Verkäufer darin, den Kurs unter den gleitenden 100-Stunden-Durchschnitt von 159,347 zu halten. Ein anhaltender Durchbruch würde die Tür für einen Test des gleitenden 200-Stunden-Durchschnitts bei 159,132 öffnen. Dieses Niveau stellt ein wichtigeres Barometer für die kurzfristige Verzerrung dar. Eine Bewegung unter beide gleitenden Durchschnitte würde die Kontrolle stärker zugunsten der Verkäufer verschieben und wahrscheinlich eine zusätzliche Abwärtsdynamik auslösen.
Wenn diese rückläufige Dynamik zunimmt, werden Händler als nächstes die 159,00-Marke als kurzfristiges psychologisches Niveau anvisieren. Darunter verlagert sich der Fokus auf den unteren Swing-Bereich zwischen 158,01 und 158,26, der eine aussagekräftigere Unterstützungszone und ein potenzielles Abwärtsziel darstellt, wenn Verkäufer die Kontrolle übernehmen. Bis diese Niveaus nachgeben, bleibt das Währungspaar jedoch in einem Kampf zwischen leicht schwächeren Renditen und immer noch erhöhten Zinsniveaus, neben schlagzeilenbedingten Schwankungen im Zusammenhang mit geopolitischen Entwicklungen.

