Der Federal Reserve (Fed) verließ das Interesse Tarife Der Zinssatz lag am Mittwoch unverändert bei 3,50 % bis 3,75 %, die größere Überraschung kam jedoch von den aktualisierten Wirtschaftsprognosen und der ersten Pressekonferenz von Kevin Warsh als Fed-Vorsitzender.
Die Grundsatzerklärung selbst schlug einen relativ vertrauten Ton an, nachdem Beamte einräumten, dass die Wirtschaftstätigkeit trotz erhöhter Unsicherheit, die teilweise mit dem Konflikt im Nahen Osten zusammenhängt, weiterhin in einem soliden Tempo wächst. Der Gefüttert Er wies auch auf ein starkes Produktivitätswachstum und starke Kapitalinvestitionen hin, sagte jedoch, dass die Inflation im Vergleich zu ihrem Ziel von 2 % weiterhin erhöht sei, da jüngste Angebotsschocks und höhere Energiepreise dazu beigetragen hätten, die Preise in die Höhe zu treiben.
Die aktualisierte Zusammenfassung der Wirtschaftsprognosen (SEP) lieferte jedoch deutlich mehr aggressive Botschaft.
Die politischen Entscheidungsträger haben ihre Inflationsprognosen deutlich angehoben, sodass die PCE-Inflation nun Ende 2026 voraussichtlich bei 3,6 % liegen wird, gegenüber 2,7 %, die im März prognostiziert wurden. Auch die Kerninflationsprognosen wurden nach oben korrigiert, während die Fed weiterhin davon ausgeht, dass die Inflation erst im Jahr 2028 ihr Ziel von 2 % erreichen wird.
Der Preis Ausblick auch nach oben verschoben. Tatsächlich stieg die mittlere Prognose für den Federal Funds Rate Ende 2026 von 3,4 % auf 3,8 %, wobei die politischen Entscheidungsträger auch ihre prognostizierten Zinspfade für 2027 und 2028 anhoben. Gleichzeitig wurden die Wachstumsprognosen nur geringfügig gesenkt und die Arbeitslosenprognosen verbesserten sich leicht, was die Ansicht bestärkt, dass der Ausschuss die Inflation als ein Problem ansieht dringlicheres Anliegen als die wirtschaftliche Schwäche.
Warsh nutzte seinen ersten Auftritt als Vorsitzender, um diese Botschaft zu bekräftigen.
Er betonte wiederholt, dass die Inflation weiterhin deutlich über dem Ziel liegt, und sagte, der Ausschuss sei bestrebt, die Preisstabilität wiederherzustellen einstimmig und eindeutig. Er argumentierte, dass anhaltend hohe Preise die Haushalte weiterhin belasten und behauptete, dass die Inflation letztlich von der Geldpolitik bestimmt werde.
Gleichzeitig machte Warsh deutlich, dass er die Art und Weise ändern will, wie die Fed mit den Märkten kommuniziert.
Er beschrieb die neue Grundsatzerklärung als kürzer, einfacher und faktenorientierter und verteidigte gleichzeitig die Entscheidung dazu Vorwärtsführung entfernen. Laut Warsh passen zukunftsorientierte Leitlinien nicht gut zum aktuellen Umfeld, und politische Entscheidungsträger sollten nicht versuchen, zukünftige Entscheidungen zu signalisieren, wenn die wirtschaftlichen Bedingungen weiterhin unsicher sind.
Die bemerkenswerteste Entwicklung der Pressekonferenz war Warshs Ankündigung eines umfassende Rezension des politischen Entscheidungsrahmens der Fed.
Er stellte fünf Task Forces vor, die die Kommunikation, die Bilanz, Datenquellen, Produktivität und Beschäftigung sowie den Inflationsrahmen der Fed untersuchen werden. Zu den Gruppen gehören Experten innerhalb und außerhalb der Wirtschaftswissenschaften und es wird erwartet, dass sie Empfehlungen für zukünftige Änderungen vorschlagen.
Zu den untersuchten Bereichen gehört auch die SEP selbst. Warsh gab bekannt, dass er Änderungen an der SEP erwarte und schlug vor, dass noch vor Jahresende ein neuer Kommunikationsrahmen eingeführt werden könnte. Er lehnte es auch ab, seine eigene Zinsprognose vorzulegen, mit der Begründung, dass dies für die Durchführung der Politik nicht hilfreich sei.
In Bezug auf die Wirtschaft zeichnete Warsh eine relative konstruktiv Bild. Er sagte, die Arbeitsmarktbedingungen seien weiterhin stabil, er wies darauf hin, dass sich die jüngsten Beschäftigungsdaten in eine positive Richtung entwickelten, und argumentierte, dass Trends wichtiger seien als einzelne Datenveröffentlichungen. Er wies auch darauf hin, dass die Geldpolitik vor allem im Immobiliensektor restriktiv zu sein scheint, während die finanziellen Bedingungen in anderen Teilen der Wirtschaft weniger eingeschränkt zu sein scheinen.
Künstliche Intelligenz spielte in der Diskussion eine herausragende Rolle. Warsh sagte, die politischen Entscheidungsträger hätten viel Zeit damit verbracht, über KI- und Produktivitätsentwicklungen zu diskutieren, und beschrieben, dass die Technologie sowohl erhebliche Chancen als auch Risiken biete.
Um zusammenzufassen
Das Treffen vermittelte eine klare Botschaft: Die Fed ist weiterhin bestrebt, die Inflation auf 2 % zurückzuführen, die politischen Entscheidungsträger gehen nun davon aus, dass die Inflation länger als bisher erwartet hoch bleiben wird, und der neue Vorsitzende scheint entschlossen zu sein, die Art und Weise, wie die Zentralbank in den kommenden Jahren kommuniziert und ihre Politik bewertet, neu zu gestalten.

