- Zinsbewegungen werden von den Märkten bestimmt
- Die Geldpolitik fällt in die Zuständigkeit der BOJ
- Die Regierung wird weiterhin eng mit der BOJ zusammenarbeiten
- Wir werden keine Finanzpolitik verfolgen, die das Marktvertrauen untergräbt
- Enge Überwachung der Marktbewegungen mit hoher Dringlichkeit
- Beobachten Sie stets die täglichen Marktbewegungen und Wirtschaftsindikatoren
- Wird bei Bedarf jederzeit geeignete Maßnahmen im FX-Bereich ergreifen
Dabei handelt es sich lediglich um weitere verbale Interventionen und Geplänkel, um die Händler unter Kontrolle zu halten. Aber von allen Dingen, die helfen, würde ich sagen, dass der schwächere US-Arbeitsmarktbericht definitiv der größte Faktor ist, wenn wir die Woche beenden.
Das trägt definitiv dazu bei, den Verantwortlichen in Tokio etwas mehr Luft zum Atmen zu verschaffen, da auch der Dollar auf breiter Front abwertet. Dies und die Tatsache, dass die Interventionsrisiken angesichts der im Laufe des Tages zu erwartenden geringen Liquiditätsbedingungen weiterhin erhöht sind.
Der USD/JPY notiert heute um 0,2 % auf aktuell 160,78, aber sofern sich die Fundamentaldaten nicht wesentlich verändern, führt der Weg des geringsten Widerstands vorerst immer noch zu einem Anstieg. Bis Japan eingreift und die Preisbewegung mit seinem Interventionsspiel ein wenig bremst.

