- Vor 49.4
- Zusammengesetzter PMI 50,8 gegenüber 50,4 zuvor
Wichtigste Erkenntnisse:
- Das Wachstum des italienischen Dienstleistungssektors wurde wieder aufgenommen, unterstützt durch neue Neugeschäftsaufnahmen im Juni
- Stärkerer Inlandsabsatz führt zu erneutem Wachstum des gesamten Neugeschäfts
- Der Kostendruck lässt nach und das Vertrauen steigt
Kommentar:
Eleanor Dennison, Ökonomin bei S&P Global Market Intelligence:
„Der Dienstleistungssektor schloss sich dem verarbeitenden Gewerbe an und signalisierte im Juni zwar eine Expansion, kam aber nur knapp über das Wachstum hinaus. Unterstützt wurde dies durch einen leichten und erneuten Anstieg des Neugeschäfts.“
„Dienstleistungsunternehmen sahen sich erneut einem starken Kostendruck ausgesetzt, meldeten jedoch nur einen moderaten Anstieg ihrer Gebühren. Allerdings gingen die Raten der Kosten- und Gebühreninflation im Juni zurück. Obwohl der Abstand zwischen den beiden Preismaßstäben immer noch überdurchschnittlich ist, ist er weitaus kleiner als im Mai, wo die Divergenz den größten seit fast dreieinhalb Jahren ausmachte. Anzeichen dafür, dass die Inflation nachlässt, werden sowohl für Dienstleister als auch für Verbraucher eine willkommene Abwechslung sein.“
„Diese Abkehr von der zweistufigen, vom verarbeitenden Gewerbe unterstützten Wirtschaft, die in den letzten Monaten zu beobachten war, ist eine sehr begrüßenswerte Entwicklung, insbesondere angesichts der Unsicherheit darüber, ob die durch Lagerbestände bedingte Unterstützung im Güter produzierenden Sektor nachlassen wird.“

