Die Baugenehmigungen in Neuseeland stiegen im Januar saisonbereinigt um 1,9 % und glichen damit einen Teil des Rückgangs von 4,5 % im Dezember aus. Die monatlichen Zahlen sind in Ordnung, aber die wahre Geschichte liegt hier in den Jahreszahlen – und zum ersten Mal seit langem gibt es etwas Konstruktives, worüber man sprechen kann.
Im Jahr bis Januar 2026 wurden 36.944 neue Wohnungen genehmigt, 9,3 % mehr als im Vorjahr. Das ist eine bedeutende Wende nach zwei Jahren unaufhaltsamer Rückgänge, die die Pipeline von fast 50.000 Zustimmungen auf die Mitte von 33.000 sinken ließen. Wir sind noch nicht wieder auf dem Niveau der Boom-Ära, aber die Blutung hat eindeutig aufgehört und die Erholung gewinnt an Fahrt.
Mehrfamilienhäuser übernehmen die Schwerstarbeit. Reihenhäuser und Wohnungen stiegen im Jahresvergleich um 14 % auf 16.175 Zustimmungen, während Wohnungen um 26 % auf 2.436 zunahmen. Bei freistehenden Häusern war der Anstieg um bescheidenere 5 % zu verzeichnen. Der einzige Schwachpunkt waren die Altersheime, die um 7,7 % zurückgingen – eine Nischenkategorie, aber angesichts der alternden Bevölkerung Neuseelands eine Erwähnung wert.
Regional ist Auckland der Vorreiter. Auf die Stadt entfielen mit 15.779 Zustimmungen fast 60 % des landesweiten Anstiegs, ein Plus von 13 %. Canterbury legte um 7.398 zu (plus 12 %), und Wellington verzeichnete mit 16 % einen der stärkeren Zuwächse. Die Erholung ist nicht gleichmäßig verteilt, sondern trifft die Zentren, die für die Gesamtversorgung am wichtigsten sind.
Im Januar selbst wurden 2.528 neue Häuser genehmigt, ein Anstieg von 15 % gegenüber einem sehr schwachen Januar 2025. Wohnungen und Seniorendorfeinheiten haben sich im Vergleich zum Vormonat mehr als verdoppelt, aber das ist eher auf die Häufung großer Projekte als auf einen anhaltenden Anstieg zurückzuführen.
Auf der Wertseite beliefen sich die gesamten genehmigten Bauarbeiten im Jahr bis Januar auf 28,4 Milliarden US-Dollar, was einem Anstieg von 4,3 % entspricht – wobei die Wohnwerte um 7,7 % stiegen, der Wert für Nichtwohngebäude jedoch im Wesentlichen unverändert blieb.
Die Trendserie erzählt eine klarere Geschichte und ist ermutigend: Der Trend zu reinen Wohngebäuden erreichte im Januar 3.285, ein Anstieg gegenüber dem Tiefpunkt von rund 2.750 vor einem Jahr. Das ist ein Wohnungssektor, der die Wende geschafft hat, auch wenn er noch einen langen Weg vor sich hat.
Für den NZD fügt sich dies in die umfassendere Erzählung einer neuseeländischen Wirtschaft ein, die einen Boden findet. NZD/USD beendete den Montag mit einem Rückgang von 52 Pips auf 0,5944.

