NZD/USD notiert am Mittwoch zum Zeitpunkt des Verfassens dieses Artikels bei etwa 0,5900, praktisch unverändert an diesem Tag, aber immer noch nahe an einem Einmonatshoch, das am Dienstag bei 0,5921 erreicht wurde. Das Paar konsolidiert sich nach zwei starken Aufwärtstagen, während Anleger die Auswirkungen geopolitischer und makroökonomischer Entwicklungen auf den US-Dollar (USD) abschätzen.
Die Erholung des Greenback bleibt trotz anhaltender Spannungen im Nahen Osten, insbesondere rund um die Straße von Hormus, begrenzt. Der iranische Botschafter bei den Vereinten Nationen (UN) verurteilte die von Washington verhängte Seeblockade, während die islamisch Das Revolutionsgarde-Korps drohte mit Vergeltung. Diese Entwicklungen sorgen für eine gewisse Nachfrage nach sicheren Häfen und bieten eine leichte Unterstützung für den US-Dollar.
Allerdings bleiben die Märkte hinsichtlich einer möglichen Wiederaufnahme der diplomatischen Gespräche zwischen Washington und Teheran weitgehend optimistisch. US-Vizepräsident JD Vance wies darauf hin, dass die Verhandlungen noch andauern, was die Hoffnung auf ein umfassenderes Abkommen nährt, das darauf abzielt, den Iran schrittweise wieder in die Weltwirtschaft zu integrieren. US-Präsident Donald Trump erklärte außerdem, dass in den nächsten Tagen eine dauerhafte Einigung erzielt werden könne, was die positive Risikostimmung an den Finanzmärkten verstärkte.
Vor diesem Hintergrund bleibt der US-Dollar trotz der jüngsten Erholung weitgehend unter Druck. Der US-Dollar-Index (DXY), der die Performance des Greenbacks gegenüber einem Korb wichtiger Währungen misst, notiert zum Zeitpunkt der Veröffentlichung bei etwa 98,25, nahe dem niedrigsten Stand seit Anfang März, und stabilisierte sich am Mittwoch nach sieben aufeinanderfolgenden Tagen des Rückgangs, da die Anleger weiterhin Long-USD-Positionen abbauten.
Die jüngsten makroökonomischen Daten aus den USA tragen ebenfalls dazu bei, die Erholung des US-Dollars zu bremsen. Der am Dienstag veröffentlichte Erzeugerpreisindex (PPI) zeigte im März einen geringeren Anstieg als erwartet, was darauf hindeutet, dass der mit steigenden Energiepreisen verbundene Inflationsdruck weiterhin begrenzt bleibt. Diese negative Überraschung verringert die Wahrscheinlichkeit einer kurzfristigen Straffung der Geldpolitik Federal Reserve (Gefüttert).
Die nachlassende Inflation Ausblick Die Renditen von US-Staatsanleihen sanken, was die Attraktivität des US-Dollars beeinträchtigte und risikoempfindliche Währungen wie den Neuseeländischen Dollar (NZD) unterstützte.
In Neuseeland haben die Märkte auch die Kommentare von Beamten der Reserve Bank of New Zealand (RBNZ) beobachtet, obwohl die Kommentare kein klares Signal hinsichtlich des künftigen Kurses der Geldpolitik lieferten. Die Anleger richten ihre Aufmerksamkeit nun auf die bevorstehenden makroökonomischen Veröffentlichungen im asiatisch-pazifischen Raum, insbesondere auf die am Donnerstag anstehenden Daten zum Bruttoinlandsprodukt (BIP) Chinas für das erste Quartal, die die Stimmung in der Region und die Aussichten für den Kiwi beeinflussen könnten.
US-Dollar-Preis heute
Die folgende Tabelle zeigt die prozentuale Veränderung des US-Dollars (USD) gegenüber den aufgeführten Hauptwährungen heute. Der US-Dollar war gegenüber dem Schweizer Franken am stärksten.
| USD | EUR | GBP | JPY | CAD | AUD | NZD | CHF | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| USD | 0,19 % | 0,16 % | 0,13 % | 0,07 % | -0,17 % | 0,12 % | 0,21 % | |
| EUR | -0,19 % | -0,03 % | -0,04 % | -0,12 % | -0,28 % | -0,07 % | 0,02 % | |
| GBP | -0,16 % | 0,03 % | 0,00 % | -0,06 % | -0,24 % | -0,04 % | 0,05 % | |
| JPY | -0,13 % | 0,04 % | 0,00 % | -0,06 % | -0,23 % | -0,04 % | 0,06 % | |
| CAD | -0,07 % | 0,12 % | 0,06 % | 0,06 % | -0,16 % | 0,04 % | 0,12 % | |
| AUD | 0,17 % | 0,28 % | 0,24 % | 0,23 % | 0,16 % | 0,21 % | 0,30 % | |
| NZD | -0,12 % | 0,07 % | 0,04 % | 0,04 % | -0,04 % | -0,21 % | 0,09 % | |
| CHF | -0,21 % | -0,02 % | -0,05 % | -0,06 % | -0,12 % | -0,30 % | -0,09 % |
Die Heatmap zeigt prozentuale Veränderungen der wichtigsten Währungen untereinander. Die Basiswährung wird aus der linken Spalte ausgewählt, während die Kurswährung aus der oberen Zeile ausgewählt wird. Wenn Sie beispielsweise den US-Dollar aus der linken Spalte auswählen und entlang der horizontalen Linie zum japanischen Yen wechseln, entspricht die im Feld angezeigte prozentuale Änderung USD (Basis)/JPY (Kurs).

