- Vorher war 49,8
- Fertigung 54,0 gegenüber 52,5 erwartet – der höchste Wert seit Mai 2022
- Vorherige Herstellung 52.4
- Zusammengesetzt 52,0 vs. 50,5 erwartet
- Der zusammengesetzte Wert lag zuvor bei 51,4
- Die Beschäftigung bleibt für einen zweiten Monat grundsätzlich unverändert
- Inputkosteninflation auf einem 11-Monats-Hoch
- Die Erzeugerpreise steigen mit dem schnellsten Tempo seit Juli 2022
Dies ist ein Zweimonatshoch im Dienstleistungssektor und eine schöne Überraschung, aber die eigentliche Schlagzeile liegt im verarbeitenden Gewerbe, das das beste seit fast vier Jahren ist. Der verarbeitende Sektor der USA befand sich die ganze Zeit über größtenteils in einer Art Rezession, und dies ist ein gutes Signal dafür, dass er trotz höherer Energiepreise die Wende schafft. Es gibt jedoch ein Kleingedrucktes: Ein großer Teil dieses Anstiegs der Neuaufträge ist auf Panikkäufe von Unternehmen im Vorfeld kriegsbedingter Engpässe und Preiserhöhungen zurückzuführen.
Leider konnte sich der Dienstleistungssektor – der eigentlich die US-Wirtschaft antreibt – kaum vom Boden heben und das Neugeschäftswachstum war das langsamste seit zwei Jahren.
Die wichtigere Geschichte betrifft die Preise. Die Produktionspreise sind so stark gestiegen wie seit Mitte 2022 nicht mehr, und die Produktionskosten sind auf dem höchsten Stand seit 11 Monaten, während die Lieferketten auf eine Art und Weise durcheinander geraten, wie wir es seit dem Durcheinander nach der Pandemie nicht mehr erlebt haben.
Der Chefökonom der Umfrage, Chirs Williamson, bringt das Problem der Fed gut auf den Punkt:
„Die Abwägung zwischen den Risiken eines stark steigenden Inflationsniveaus und der zugrunde liegenden Schwäche des Wirtschaftswachstums stellt die politischen Entscheidungsträger der Fed vor ein wachsendes Dilemma. Es dürfte jedoch immer schwieriger werden, für Zinssenkungen zu plädieren, wenn die Inflation dem vom PMI signalisierten Pfad folgt, während die Wirtschaft weiterhin nur ein bescheidenes Wachstum verzeichnet.“
Die Umfrage besagt, dass dies mit einem „Wachstum von mehr als 1 %“ vereinbar ist, was nicht gerade ein Blockbuster ist, aber immer noch ein Wachstum darstellt, das aber auch mit steigenden Preisen einhergeht.

