Die ING-Analysten Warren Patterson und Ewa Manthey stellen fest, dass der Preis für ICE Brent stark angestiegen ist, da der erneute Konflikt im Persischen Golf Bedenken hinsichtlich Versorgungsunterbrechungen aufkommen lässt. Sie weisen auf erneute iranische Angriffe auf die regionale Infrastruktur hin und betonen, dass die Führung von Schiffen durch die Straße von Hormus im Rahmen des „Projekts Freiheit“ möglicherweise nur vorübergehende Erleichterung bringt. Der Bericht deutet darauf hin, dass die Märkte weiterhin empfindlich auf eine weitere Eskalation reagieren könnten.
Spannungen im Nahen Osten stützen Brent
„Wir sehen die ersten Anzeichen dafür, dass der Waffenstillstand zwischen den USA und dem Iran angesichts einer erneuten Eskalation im Persischen Golf zusammenbricht. ICE Brent legte gestern um 5,8 % zu und pendelte sich über 114 $/Barrel ein. Die USA haben mehrere iranische Boote angegriffen.“
„Darüber hinaus hat der Iran seine Angriffe auf die Infrastruktur in Nachbarländern wieder aufgenommen, wobei die VAE mehrere iranische Raketen abfingen und der Hafen von Fujairah von einer Drohne getroffen wurde. Dieser Hafen ist wichtig für die Ölexporte der VAE. Er liegt außerhalb der Straße von Hormus, wodurch die Ölexporte trotz des Krieges und der Blockade der Meerenge fortgesetzt (und sogar gesteigert) werden konnten.“
„Diese erneute Eskalation kommt zu einer Zeit, in der die USA im Rahmen des „Projekts Freiheit“ damit begonnen haben, Handelsschiffe durch die Straße von Hormus zu leiten. Nach Angaben der USA sind im Rahmen des Plans zwei unter US-Flagge fahrende Handelsschiffe durch die Straße von Hormus gefahren. Die Fortsetzung des „Projekts Freiheit“ birgt eindeutig das Risiko einer weiteren Eskalation.“
„Die Märkte könnten heute eine gewisse Erleichterung verspüren, nachdem Präsident Trump über Nacht in seinen Äußerungen darauf hingewiesen hatte, dass der Konflikt noch zwei bis drei Wochen andauern könnte. Allerdings werden die Märkte dies wahrscheinlich mit erheblicher Skepsis betrachten, angesichts der jüngsten Eskalation und der wiederholten Verlängerung der prognostizierten Fristen für die Beendigung der Feindseligkeiten seit Beginn des Konflikts.“
(Dieser Artikel wurde mit Hilfe eines Tools für künstliche Intelligenz erstellt und von einem Redakteur überprüft.)

