Bitcoin Japan, eine Tochtergesellschaft von Metaplanet, Asiens Antwort auf Strategie, hat den Abschluss einer Finanzierungsvereinbarung angekündigt, um mit dem Kauf der führenden Kryptowährung für seine Staatskasse zu beginnen.
Das in Tokio ansässige, börsennotierte Unternehmen gab am Donnerstag bekannt, dass es einem Wandelanleihe-Deal mit dem EVO Fund zur Beschaffung von 9,66 Milliarden Yen (59,5 Millionen US-Dollar) zugestimmt habe. Der Deal sieht vor, dass das Unternehmen über 662 Millionen Yen – oder über 4 Millionen US-Dollar – für seine erste Bitcoin-Transaktion ausgibt.
Bitcoin Japan arbeitet an Bitcoin-bezogenen Medien, Datenplattformen und Veranstaltungen, um das Verständnis für die führende Kryptowährung in Japan zu fördern und „zur Entwicklung seines Ökosystems weltweit beizutragen“, heißt es auf seiner Website.
Seine Muttergesellschaft Metaplanet ist ein börsennotiertes Unternehmen, das in die Fußstapfen des an der Nasdaq notierten Unternehmens Strategy – ehemals MicroStrategy – tritt, indem es Bitcoin kauft und in seiner Bilanz hält. Der Kauf des Vermögenswerts begann erstmals im Jahr 2024.
Metaplanet ist mit 43.000 digitalen Münzen im Wert von über 2,8 Milliarden US-Dollar eine der größten Bitcoin-Schatzkammern der Welt. Die Aktie ist derzeit seit Jahresbeginn um über 50 % gefallen.
Probleme im Finanzministerium
Die Ankündigung von Bitcoin Japan erfolgt zu einem Zeitpunkt, an dem die Aktien der Finanzunternehmen fallen. Im vergangenen Jahr litt das Geschäftsmodell des Kaufs und Haltens von Bitcoin und anderen digitalen Vermögenswerten mit überschüssigem Bargeld unter dem Einbruch der Kryptopreise.
Strategy, das größte und älteste Bitcoin-Finanzministerium, verzeichnete im vergangenen Jahr einen Sturzflug seiner an der Nasdaq notierten Aktie um fast 80 %.
Wenig bekannte börsennotierte Unternehmen beeilten sich im Jahr 2025, den Kauf digitaler Vermögenswerte anzukündigen, in der Hoffnung, ihre Aktienkurse anzukurbeln. Die Strategie funktionierte, aber seit dem Marktabschwung mussten eine Reihe von Unternehmen in diesem Bereich einen Teil ihrer Bestände verkaufen, da der Preis von Bitcoin eingebrochen ist.
Doch während des Abschwungs häufen Unternehmen immer noch ihre Bestände an – und Firmen wie Bitcoin Japan sehen den aktuellen Marktpreis des führenden Vermögenswerts als Chance, eine Krypto-Schatzkammer zu gründen.
Regulierungsschub
Während Japan seit langem ein Zentrum für Krypto-Enthusiasten ist – die ehemalige große Bitcoin-Börse Mt. Gox hatte vor einem Hackerangriff im Jahr 2014 und ihrer anschließenden Schließung ihren Sitz in Tokio – arbeiten die Gesetzgeber nun an der Regulierung der Anlageklasse.
Das japanische Parlament hat letzte Woche ein Gesetz verabschiedet
Laut Reuters wird die Regelung voraussichtlich innerhalb eines Jahres in Kraft treten gemeldetunter Berufung auf NHK-Nachrichten.

