Der USD ist höher und zu Beginn der US-Sitzung vorsichtig. Der Krieg zwischen den USA und dem Iran bleibt ein Hauptthema. Der heutige Tag brachte vorsichtige, aber fragile Signale für Bewegung in den Verhandlungen zwischen den USA und Iran. Außenminister Marco Rubio bestätigte „leichte Fortschritte“ bei den Gesprächen zur Beendigung des Krieges, achtete jedoch darauf, den Umfang nicht zu überbewerten.
Der pakistanische Armeechef Asim Munir reiste heute nach Teheran und überbrachte eine neue Botschaft der USA im Rahmen der jüngsten Vermittlungsinitiative, um die verbleibende Kluft zwischen den beiden Seiten zu verringern. Dennoch bleiben wichtige Streitpunkte bestehen: Die Seiten sind sich immer noch uneinig über die zukünftige Kontrolle der Straße von Hormus und das Recht Irans, Uran anzureichern.
Rubio sagte Reportern, dass eine diplomatische Einigung „undurchführbar“ sei, wenn Teheran weiterhin ein Mautsystem in der Straße von Hormus verfolge, während sich Irans Position auf ein endgültiges Ende des Krieges an allen Fronten, die Freigabe eingefrorener iranischer Vermögenswerte und ein Ende der US-Seeblockade iranischer Häfen konzentriere. Die Internationale Energieagentur hat die anhaltende Abschaltung der Meerenge als „die größte Bedrohung der Energiesicherheit in der Geschichte“ bezeichnet. Die Welt schaut zu und wartet.
Mittlerweile ist Rohöl mit 97,45 US-Dollar um etwa 1,14 US-Dollar oder 1,12 % höher, aber die US-Renditen liegen in den USA. Die 2-Jahres-Rendite wird bei 4,067 % gehandelt und ist um 1,9 Basispunkte gesunken. Die 10-jährige Anleihe ist um -4,4 Basispunkte auf 4,538 % gesunken. Unter 4 % und 4,5 % wären die nächsten Ziele, die zu mehr Käufen von Staatsanleihen/niedrigeren Renditen führen würden.
Wenn der Ölpreis steigt, steigen normalerweise auch die Renditen, aber das ist heute das Muster.
Betrachtet man die Vorbörslichkeit für US-Aktien, so setzen die wichtigsten Indizes ihren Aufwärtstrend fort, nachdem die volatilen Bewegungen gestern mit einem Plus endeten, das die Indizes den Tag beendeten. Der Dow ist um 335 Punkte gestiegen, während der S&P um 27,8 Punkte und der Nasdaq um 104 Punkte gestiegen sind.
Betrachtet man EURUSD, so handelt das Paar unterhalb des 100-Stunden-MA bei 1,16172. Dadurch behalten die Verkäufer die Kontrolle. Gestern und am Mittwoch versuchte das Paar, über diesen gleitenden Durchschnitt hinauszuwachsen, doch die Aufwärtsbewegung scheiterte. Heute ist es den Verkäufern gut gelungen, vor diesem gleitenden Durchschnitt zu bleiben und so die Verkäufer besser unter Kontrolle zu halten.

