Japans größte Gewerkschaftsgruppe Rengo bestätigt, dass die endgültige Bilanz der jährlichen Arbeitsgespräche ergab, dass japanische Unternehmen zugestimmt haben, die Löhne in diesem Jahr um durchschnittlich 5,01 % zu erhöhen. Diese Zahl ist gegenüber den 5,26 % natürlich abgeschwächt. nach vorläufigen Schätzungenwie es normalerweise der Fall ist.
Damit haben die Lohnerhöhungen in Japan nun zum dritten Mal in Folge die 5-Prozent-Marke überschritten. Die obige Zahl folgt dem Anstieg von 5,25 % im Vorjahr und dann dem Wert von 5,10 % im Jahr davor.
Insgesamt unterstützt dies weiterhin einen stärkeren Wachstumstrend und bestärkt die BOJ darin, ihren Zinserhöhungskurs fortzusetzen. Zur Erinnerung: Ein nachhaltiges Lohnwachstum ist so ziemlich eine Voraussetzung und der wichtigste Treiber, um die BOJ zu weiteren Zinserhöhungen zu bewegen.
Die Frage ist nun jedoch, welche Auswirkungen die Krise im Nahen Osten auf die schwächelnde japanische Wirtschaft in den kommenden Monaten haben wird. Dies gilt insbesondere dann, wenn Unternehmen unter dem steigenden Kostendruck hart leiden. Gleichzeitig wird auch der Inflationsmix getrübt, da kostentreibende Faktoren ins Spiel kommen.
Es wird einige Zeit dauern, das Chaos zu beseitigen. Daher muss die BOJ möglicherweise bis zum letzten Quartal dieses Jahres warten, um mehr Klarheit darüber zu haben, was als nächstes an der politischen Front zu tun ist.

